Danke!

In Donaufeld war die grüne Präsenz auch in der schwierigen Situation nach der Nationalratswahl 2017 gegeben – zuletzt gab es zahlreiche Kontakte bei Hausbesuchen, „Radrettung“ und bei anderen Gelegenheiten.

Bei der Europaparlamentswahl 2019 stand mit Werner Kogler ein überzeugender Kandidat an der Spitze, der bereits vor einem Jahr Donaufeld besucht hatte.

Donaufeld und Umgebung war auch diesmal wieder der „grünste“ Bezirksteil:
In mehreren Wahlsprengeln wurden Ergebnisse über 20 Prozent eingefahren, so etwa in jenem mit der „Autofreien Mustersiedlung“ (mit 34,85% Rückkehr auf Platz 1!), beim Kirschblütenpark westlich der Attemsgasse im 22. Bezirk (25,45%), in den Sprengeln mit den Wohnanlagen auf dem ehemaligen „Bombardier“-Gelände (22,93%), mit dem Maragrete Schütte-Lihotzky-Hof (20,35%) und mit den Wohnanlagen auf dem Schicht-Areal (20,30%) sowie in Sprengeln auf dem Mühlschüttel (wo insgesamt über 16% grün wählten) und auf dem Bruckhaufen (Gesamtergebnis dort: 17,58%).  Im Stadterweiterungsgebiet um die Tokiostraße lag der Grün-Anteil über 20%.

Im gesamten Bezirk Floridsdorf erreichten die GRÜNEN (inklusive Wahlkarten) 13,05% der Stimmen, in der Donaustadt 14,19%.

Allen WählerInnen, die ihr Vertrauen diesmal den GRÜNEN geschenkt haben, ein herzliches Danke!

Das „GrünRaum Donaufeld“-Team

 

 

 

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Grüne Hausbesuche im Donaufeld

Auch in Donaufeld und Umgebung waren die Grünen im Mai unterwegs, um bei Hausbesuchen mit BewohnerInnen über Klimaschutz, Umwelt und Fragen der Wohnqualität zu sprechen.

In der Wohnanlage „Grüne Schanze“, Donaufelder Straße 91, begrüßten die meisten der Befragten Maßnahmen wie Fassadenbegrünungen, Beschattungs-Installationen oder Baumpflanzungen. In der Wohnanlage selbst sind aber „Hitzesommer“ nicht so stark zu spüren wie anderswo – die Ausrichtung der Wohnungen ist vorteilhaft, und es wurde auch bereits mit Fassadenbegrünungen begonnen.


In der Wohnanlage „Grüne Schanze“ gibt es teilweise bereits begrünte Fassaden (Foto: Die Grünen).

Die grünen Teams, die rund um den Kirschblütenpark (Tokiostraße, Attemsgasse) unterwegs waren, berichteten über interessante, oft auch längere Gespräche mit BewohnerInnen, die ebenfalls großteils eine Wohnzufriedenheit zum Ausdruck brachten. Besonders wird der Park hervorgehoben, wobei die Bäume noch einige Zeit brauchen, um die erforderliche Beschattungswirkung zu entfalten. Auch der Wunsch nach einem Wasserspiel und nach mehr Spielgeräten wurde geäußert.


Hausbesuche rund um den Kirschblütenpark im Mai 2019  (Foto: Die Grünen).

Dass Österreich die Klimaschutzziele, zu denen es sich in Paris verpflichtet hat, doch noch erreichen würde, wurde von nahezu allen GesprächspartnerInnen angezweifelt – was ein Argument mehr ist, bei kommenden Wahlen die Grünen zu stärken, die auf Europaparlamentsebene die aktivste Kraft im Bereich Klimaschutz ist, wie eine Untersuchung des aus über 150 Umwelt-NGOs bestehenden  Climate Action Network (CAN)  Europe erst jüngst festgestellt hat.

AKTUELLER NACHSATZ:
Das „Ibiza-Video“ und die Ereignisse danach haben gezeigt, dass auch „POLITISCHER KLIMASCHUTZ“ notwendig ist!
Die GRÜNEN stehen in ganz Europa für Rechtsstaatlichkeit, Fairness, Transparenz und Korruptionsvermeidung.

Kunstprojekt: Die „Volksherrschaft im Garten“ tagt

Im Herbst 2018 eröffnete das von KÖR („Kunst im Öffentlichen Raum“) geförderte  Kunstprojekt „Volksherrschaft im Garten“  seinen „eigenen Staat“ in einer ehemaligen Gärtnerei in der Nordmanngasse 60, auf der Leopoldauer Haide.

Im Rahmen einer Performance kommen die in einer landwirtschaftlichen bzw. gärtnerischen Flora und Fauna vorhandenen Organismen – vertreten durch Menschen – zu Wort. Sie schaffen sich eine eigene Verfassung, wählen ein Parlament und artikulieren ihre Interessen.


Die Verfassung der „Volksherrschaft im Garten“  (Fotos: Gerhard Jordan).

Nicht nur das KünstlerInnenkollektiv „Club Real“ ist daran beteiligt, sondern auch DonaufelderInnen machen – oft spontan – bei den Aktionen mit.

Am 11. Mai 2019 stand u.a. die zweite Sitzung des „Parlaments der Organismen“ auf dem Programm.
Doch zunächst führte „Evolutionsbiologe“ Dr. Hannes Anbelang interessierte BesucherInnen durch das Gelände, auf dem in den 1960er-Jahren eines der größten Glashäuser Österreichs stand – von dem heute noch das Gerüst steht – und wo Salat in großen Mengen produziert wurde.

Bei der Vereidigung der „ParlamentarierInnen“ – durchgeführt von Flora Schwanda, der „Allegorie der Volksherrschaft“ – waren sowohl Pflanzen (wie Spitzahorn oder Kanadische Goldrute) also auch Tiere (Braunbrustigel, Rauchschwalbe, Weinbergschnecke, Laubfrosch u.a.) vertreten, ja sogar Bakterien.


Angelobung von Anna Karall, Vertreterin des „Engerlingsschirmlings“.

Im Anschluss daran wurde der Entwurf einer „Hymne der Volksherrschaft“ vorgelesen und angenommen.

Danach wurde ein Denkmal zur Erinnerung an 20.000 im Jahr 1987 „hingemetzelte“ Salatköpfe enthüllt.


Flora, die „Allegorie der Volksherrschaft“, bei der Enthüllung des Denkmals für die Salatköpfe.

Begleitet wurde die Feier von Liedern über Floridsdorf, die der in der Region bestens verankerte „Nordbahnbundchor“ beisteuerte.


Der Floridsdorfer „Nordbahnbundchor“ in Aktion.

Schließlich kam es zu den intensiven und teilweise kontroversen „politischen Debatten“ der Organismen, bzw. der „menschlichen VertreterInnen“ ihrer Interessen.


Die Diskussion der „ParlamentarierInnen“ bei ihrer zweiten Sitzung.

Das Gelände ist übrigens frei zugänglich und kann „erkundet“ werden. Die dritte Sitzung des „Parlaments der Organismen“ findet am Samstag, den 14. September 2019 um 16:30 Uhr statt.


Treffpunkt für Mensch, Tier und Pflanze:  Die „Volksherrschaft im Garten“ in der Nordmanngasse 60.

Für eine Neugestaltung und Belebung des Kinzerplatzes!

Der Kinzerplatz ist zweifellos eines der kulturhistorischen Juwele von Floridsdorf und von ganz Wien. Und das nicht nur wegen der einst als Dom von Niederösterreich von Franz Ritter von Neumann kurz vor seinem Tod 1905 geplanten und vor Kriegsbeginn im Jahr 1914 fertiggestellten Kirche, sondern auch wegen mehreren weiteren bedeutenden Gebäuden und natürlich auch wegen der Grünflächen und dem alten Baumbestand.

Die Kirche St. Leopold ist ein Kulturschatz von überregionaler Bedeutung;  der von Adolf Stöckl 1927 fertiggestellte Bieler Hof, ein typischer Gemeindebau des Roten Wien, und der 1931/32 von Franz Amlacher für das Stift Klosterneuburg erbaute Klugerhof sind wichtige Baudenkmäler der Zwischenkriegszeit; hinzu kommen eine Reihe gründerzeitlicher Gebäude rund um den Platz, wie etwa der Pfarrhof.


Die Kirche St. Leopold auf dem Kinzerplatz, von Nordosten gesehen  (Fotos: G. Jordan).


„Rote Burg“ Bieler Hof, Kinzerplatz 10 (oben) und Stift-Klosterneuburg-Bau Klugerhof, Kinzerplatz 24 (unten).

Angesichts der Klimaerwärmung sind aber auch der hohe Grünflächenanteil und der alte Baumbestand von außerordentlichem Wert und machen den Platz in den Hitzemonaten nicht nur für die AnrainerInnen zu einer schattigen Oase in der dicht verbauten Umgebung.

Das große Problem des Platzes ist jedoch, dass er derzeit hauptsächlich als Parkplatz für rund 300 Autos dient, was einer guten Entwicklung leider entgegensteht. Daher stimmen wir dem in den regionalen Medien veröffentlichten Vorschlag von Bezirksvorsteher Papai natürlich zu, die Oberflächenparkplätze zu entfernen, den Platz noch attraktiver zu gestalten und damit möglichst auch zu beleben.


Kinzerplatz:  Parkende Autos rund um die Kirche  (Foto: Wolfgang Parnigoni).

Dabei ist uns aber besonders wichtig, dass im Zuge der Neugestaltung keiner der Bäume weg kommt. Sollten während der Arbeiten einzelne Fällungen unumgänglich sein, so müssen die Bäume nach Abschluss in mindestens der gleichen Anzahl und Qualität wieder gepflanzt werden.

Weiters darf eine allfällig zu errichtende Parkgarage keinesfalls aus dem Bezirksbudget finanziert werden; und nach Abschluss der Bauarbeiten muss die Oberfläche wieder begrünt und der ganze Platz frei von abgestellten Autos sein. Im lokalen Umfeld Parkraumbewirtschaftung einzuführen wird es ermöglichen, dem Stellplatz-Druck insbesondere der AnrainerInnen entgegen zu treten.

Die Neugestaltung des Platzes als barrierefreie Begegnungszone mit noch mehr Grün, Schanigärten, Spielplätzen, Wasser- und Ruheinseln sollte die Aufenthaltsqualität für die Menschen jeden Alters erhöhen und den Kinzerplatz auch als Schulstandort zu einem kleinen „Garten Eden“ machen.

Heinz Berger, Klubvorsitzender Die Grünen Floridsdorf

 

Was bringt die EU uns im Bezirk?

Am 26. Mai 2019 findet wieder eine  Wahl zum Europaparlament statt.
Und besonders zu Wahlzeiten muss„Brüssel“ als Sündenbock – vor allem für PolitikerInnen, die ihre „Hausaufgaben“ nicht gemacht haben.
Doch nur wenige wissen, dass die angeblich so „abgehobene, bürokratische EU“ durchaus auch positiven Einfluss auf unser tägliches Leben hat – bis hin zur Bezirksebene.

Zahlreiche Verbesserungen der Lebensqualität in Wien wurden mit EU-Mitteln gefördert, auch in „Transdanubien“.
In ganz Wien werden Forschungsprojekte unterstützt, so etwa auch eines der VetMed gemeinsam mit Ungarn. Der Europäische Sozialfonds (ESF) trägt mit zahlreichen Projekten zur Qualifizierung Arbeitsloser und Jobsuchender am Arbeitsmarkt zur Verbesserung der Beschäftigungslage bei. Die Planung und Umsetzung des Stadtentwicklungsgebiets Seestadt Aspern im 22. Bezirk (Infopoint, Technologiezentrum, etc.) wurde mit mehreren Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.


EU-Mittel trugen zur Entwicklung der „Seestadt Aspern“ bei  (Fotos: G. Jordan).

Und das Projekt „PlaceCity“, das im März 2019 gestartet wurde und die Aufwertung des Floridsdorfer Bezirkszentrums rund um den Franz-Jonas-Platz/Am Spitz zum Ziel hat, wird die EU den Menschen vor Ort noch um ein Stück näher bringen.

Zwei weitere Beispiele seien noch erwähnt:

„Standpunkt Floridsdorf“ Quartiersmangement
Dieses Projekt hat 2015 begonnen und läuft noch bis Ende 2019. Getragen wird es von Wirtschaftskammer, Wirtschaftsagentur und MA 21. Die Förderhöhe beträgt rund 746.000 Euro. Ein Quartiersmanagement bietet Beratung zu Standortfragen, Unterstützung bei Betriebsansiedlungen, Informationen zu Fördermöglichkeiten, Unterstützung bei der Verwertung frei werdender Flächen, Informationsveranstaltungen sowie Beratung zu ressourcenschonendem Wirtschaften an. Auf diese Weise trägt sie zur Vernetzung lokaler Betriebe bei und stärkt Kooperationen, was in der Folge mehr Arbeitsplätze im Bezirk schafft.

„LIFE+ Alte Donau“
Von 2013 bis 2018 lief dieses Projekt der MA 45-Wiener Gewässer, das mit rund 1,8 Millionen Euro (das sind 50% der Gesamtkosten) von der EU gefördert wurde.
Zu den umgesetzten Maßnahmen gehören:  Renaturierung und Neu-Bepflanzung von Uferabschnitten, Öffnung eines Badeplatzes an der Arbeiterstrandbadstraße für die Öffentlichkeit, Einbau eines biologischen Bodenfilters im Wasserpark zur Verbesserung der Wasserqualität, Schaffung eines Leitsystems (Info-Stelen) und der App „Wiener Wasserweg“, etc.


Auch der Erholungsraum Alte Donau und seine Wasserqualität haben mit EU-Projekten zu tun.

Es zeigt sich also, dass wir auch im Donaufeld auf „Spuren von EU-Aktivität“ stoßen.
Deshalb ist es erfreulich, dass der Vorschlag der Grünen, zwei neu entstehende Gassen im Stadterweiterungsgebiet westlich der Dückegasse nach den bisher einzigen beiden Europaparlaments-Präsidentinnen Simone Veil (Amtszeit 1979-1982) und Nicole Fontaine (1999-2002) zu benennen, von der Floridsdorfer Bezirksvertretung am 7. November 2018 beschlossen wurde.

Gerhard Jordan

Letzte Chance für unser Klima

Sechs neue Bäume im Mengergassen-Viertel sind zwar durchaus gut gemeint, aber damit sind wir noch Lichtjahre von einer wirkungsvollen Klimaschutzpolitik entfernt. Immerhin ist jetzt der Floridsdorfer Umweltausschuss damit beauftragt worden, die Bedingungen und Abläufe für den Betritt des Bezirks zum Klimabündnis Österreich in Erfahrung zu bringen.

Bereits im Jahr 2009 wurde von den Floridsdorfer Grünen ein erster Antrag für einen Beitritt zum Klimabündnis eingebracht, aber leider von den anderen Parteien abgelehnt. Dennoch haben wir auch in den folgenden Jahren mehrfach Aktivitäten für den Klimaschutz im Bezirk gesetzt, die immerhin im Jahr 2016 dazu führten, dass die MA 22 (Wiener Umweltschutzabteilung) 31 Häuser im Bereich der Achse Brünner Straße für eine Vertikalbegrünung vorschlug. Geschehen ist aber leider nichts.


Beispiel für eine Fassaden-Begrünung auf einem Haus in Basel, Schweiz  (Foto: Heinz Berger).

Nach langen Diskussionen im Vorfeld wurde dann für das Floridsdorfer Budget 2019 ein Betrag von 100.000 Euro zur Begrünung im Mengergassen-Viertel beschlossen. Bei der Vorstellung der konkreten Maßnahmen durch die Fachdienststellen stellte sich aber heraus, dass mit dieser Summe vermutlich nur sechs Bäume gepflanzt werden können und ein Pilotprojekt für die Begrünung einer Hausfassade durchgeführt werden kann – kaum ein Tropfen auf dem heißen Stein.


Das Mengergassen-Viertel in Donaufeld – im Bild die Schenkendorfgasse:  Viel Beton und Asphalt, wenig Grün. Wenn sich daran etwas ändern soll, dann muss „Geld in die Hand genommen“ werden (Foto: Heinz Berger).

Während weltweit inzwischen die Erkenntnis greift, dass wir der Klimakrise nicht mehr tatenlos zusehen dürfen und in vielen Regionen bereits der Klima-Notstand ausgerufen wurde, läuft Österreich Gefahr, Milliardenbeträge an Strafzahlungen für verpasste Klimaziele entrichten zu müssen. Unser Bezirk glaubt nun, sich mit kleinen Behübschungsaktionen aus der Affäre ziehen zu können.


Grüne fordern:  Auch Floridsdorf soll aktiver beim Klimaschutz werden (Foto: Brigitte Parnigoni).

Es ist höchste Zeit, dass auch wir von den gut gemeinten Pilotprojekten zu flächendeckend wirksamen Maßnahmen für den Klimaschutz umsteigen – sowohl für das Mikroklima vor der eigenen Haustüre als auch zur Rettung des Weltklimas.

Bezirksrat Heinz Berger

„Wald-Feeling“ in Donaufeld

Am 4. April 2019 eröffnete die auf dem Mühlschüttel wohnhafte Malerin Roswitha Kandler ihre Ausstellung „Der Globale Wald“ in dem von ihr gemieteten Atelier in der „Autofreien Mustersiedlung“ (auf dem „versunkenen Platz“ im Innenhof Nordmanngasse 25-27).

Die Künstlerin, die lange am Fuße des Wienerwalds in Klosterneuburg gelebt hat und beruflich im medizinischen Bereich tätig war (Geriatrie, physikalische Therapie, Komplementärmedizin) begann 1992 zu malen. Die positiven Reaktionen ihrer Umwelt auf die ersten Werke motivierten sie jedoch so, dass sie eine einschlägige Ausbildung nachholte und auch ein Studium der Kunstgeschichte.

Bäume wurden bald das zentrale Objekt der Wahrnehmung, und Roswitha ließ sie auf sich wirken, um die Farbfrequenz, die Schwingungen, die „Seele der Bäume“ zu spüren und auf großformatigen Gemälden festzuhalten.

Die herabhängenden Leinwände im Atelier und im Gemeinschaftsraum der Autofreien Siedlung vermittelten schon beim Betreten der Räume ein wenig das Gefühl, in einen Wald einzudringen.


BesucherInnen im „Globalen Wald“ von Roswitha Kandler (Fotos: Stephan Fickl, Gerhard Jordan).

Roswitha Kandler hat neben Europa die USA, Australien, Neuseeland, Indien und Südafrika bereist und nach besonders auf sie wirkenden Bäumen gesucht, diese auch gefunden und gemalt – so entstand ihr „Globaler Wald“.


Die Künstlerin Roswitha Kandler (rechts) mit den Eröffnungs-RednerInnen Birgit Kainz, Gerhard Jordan und Peter Kainz (v.l.).

Bei den Eröffnungsreden sprach Grün-Bezirksrat Gerhard Jordan über das bedrohliche jährliche Verschwinden von Wäldern mit einer Fläche die größer ist als Großbritannien und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die „Fridays for Future“-Kundgebungen, an denen sich weltweit Hunderttausende Jugendliche beteiligen, zu einem Ansteigen des Umweltbewusstseins führen, wie dies vor 35 bis 40 Jahren auch die Anti-AKW- und die Hainburg-Bewegung bewirkt hatten.

Das Künstlerpaar Birgit und Peter Kainz sprach über den Werdegang ihrer guten Freundin Roswitha, über ihre Art zu malen und über ihr im wahrsten Sinn des Wortes (Baum-Umarmungen!) „einnehmendes Wesen“.


Birgit und Peter Kainz bei ihrer „Laudatio“ auf die Malerin.

Besuche im Atelier in der Autofreien Siedlung können auf Wunsch vereinbart werden, Tel. 0680/237 48 68.


Das Atelier auf dem „versunkenen Platz“ im Hof der „Autofreien Mustersiedlung“ Nordmanngasse 25-27.

Geschichten mit Donaufeld-Bezug von Agnes Bernhart

Zu den in letzter Zeit erschienenen Werken mit Floridsdorf-Bezug gesellt sich eine interessante Neu-Erscheinung:  das Buch „einst & jetzt. Omageschichten aus Floridsdorf“ von Agnes Bernhart.

Die Autorin, gelernte Fotografin, Religionslehrerin i.R. und ehrenamtliche Mitarbeiterin des Bezirksmuseums Floridsdorf, schildert darin auf humorvolle Weise autobiografische Erinnerungen, die einen sehr starken Donaufeld-Lokalbezug haben. Frau Bernhart hat einen Teil ihrer Kindheit und Jugend bei ihrer Tante in der Siedlung zwischen Donaufelder Straße und Nordmanngasse verbracht und beschreibt das damalige Leben aus ihrer Sicht.
Einzelne „Grätzl“ und Gebäude wie sie damals aussahen und was heute dort ist laden zu einem Vergleich ein.

Die Grünen Floridsdorf laden zu einer LESUNG MIT AGNES BERNHART aus ihrem Buch.

Wann?  –  Donnerstag, 21. März 2019,  18:30 Uhr.

Wo? –  Nordmanngasse 25-27 („Autofreie Mustersiedlung“), Salon „Aquarium“ im Hof.  Erreichbarkeit:  Beim Eingang Donaufelder Straße 50 am Spielplatz vorbei. Karte

 


Autorin Agnes Bernhart  (Foto: privat).