Donaufeld-Widmung: Heftige Diskussion über Bezirks-Stellungnahme

Am 14. Juni 2017 befasste sich die Bezirksvertretung Floridsdorf mit der Stellungnahme des Bezirks zum  Plandokument Nr. 8130,  das den östlichen Teil des Stadterweiterungsgebiets Donaufeld umfasst.

Es gab eine heftige und kontroverse Diskussion, das Abstimmungverhalten war jedoch leider zum Teil taktisch motiviert.


Die Floridsdorfer Bezirksvertretung diskutierte die Widmung für den ersten Teil des Stadterweiterungsgebiets Donaufeld.

Eine Stellungnahme, die Resultat von Vorberatungen im Bezirks-Bauausschuss am 30. Mai und am 14. Juni, also vor der Bezirksvertretungssitzung, war, und mehrere konkrete Punkte enthielt, die auch auf Verbesserungen der urbanen Qualität (und sogar auf eine teilweise Vergrößerung des zentralen Grünzugs) hinausliefen, wurde von den Oppositionsparteien mit einem Gegenantrag – der eine insgesamt wesentlich „dünnere“ Stellungnahme beinhaltete – verhindert. Da der von der FPÖ eingebrachte Antrag ohne Vorankündigung erst in der Sitzung selbst (!) gestellt und verteilt wurde, gab es nicht einmal die Möglichkeit, ihn ausführlich zu diskutieren. Auch bei den zahlreichen Veranstaltungen des Beteiligungsverfahrens zum Leitbild Donaufeld wurde die Gelegenheit, sich zu informieren und Ideen einzubringen, von den rechten Parteien selten bis kaum wahrgenommen.


Der Bereich westlich der Dückegasse ist Gegenstand von Plandokument Nr. 8130.

Die Abstimmung endete mit dem denkbar knappen Ergebnis von 29:28 Stimmen. Für den Gegenantrag stimmten 22 FPÖ-, 3 WIFF-, 2 ÖVP- und 2 NEOS-BezirksrätInnen, dagegen 23 SPÖ- und 4 GRÜNE-MandatarInnen sowie ein fraktionsloser Bezirksrat.  Dadurch konnte über den Vorschlag des Bauausschusses und über einen Zusatzantrag von GRÜNE-Bezirksrätin Gabriele Tupy auf Abhaltung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nicht mehr abgestimmt werden.
Die weitere Entscheidung über die Flächenwidmung und die Stellungnahme liegt nunmehr beim Gemeinderat.

Ein Kurzbericht über die Debatte in der Bezirksvertretung ist auf der  Website der Grünen Floridsdorf  zu finden (detailliertere Infos folgen auch noch an dieser Stelle).

Die beiden Stellungnahmen im Wortlaut:

 

 

4. Floridsdorfer Radrundfahrt im Zeichen des Transports

Seit 2015 veranstaltet die „Radlobby Floridsdorf“ ein- bis zweimal im Jahr Radrundfahrten durch den Bezirk, bei denen konkrete Verbesserungsvorschläge für den Radverkehr vor Ort aufgezeigt werden und auf die Vorteile für Umwelt und Gesundheit hingewiesen wird.

Hatte schon die  3. Radrundfahrt  am 24. September 2016 den Bezirksteil Donaufeld durchquert, so bewegte sich die vierte – am 5. Mai 2017 – sogar über die Bezirksgrenze hinweg in die Donaustadt (und von dort wieder zurück zum Ausgangspunkt, dem Amtshaus Floridsdorf).


Start vor dem Amtshaus.  Auf dem Foto oben links Mitorganisator Heinz Berger,  Foto unten ganz rechts „Radlobby 21“-Sprecher Robert Spoula  (Fotos: Gerhard Jordan, Heinz Berger).

Diesmal stand die Rundfahrt unter einem ganz konkreten Thema – nämlich dem Transport mit Fahrrädern.
Eine Vielzahl von Rad-Anhängern demonstrierte, was alles ohne CO2-Emissionen vom Ort A nach B geschafft werden kann:  Möbel, Liegestühle, Lebensmitteleinkäufe, Blumentöpfe, ja sogar Matratzen. Die Praxis zeigt, dass für viele Beförderungen ein Auto gar nicht notwendig ist.


Die Floridsdofer Klubobfrau der Grünen Susi Dietl nahm den „Familienhund“ mit.

Die Fahrt, an der wie schon im Vorjahr rund 50 Menschen teilnahmen, begann – zunächst bei leichtem Regen – Am Spitz im Zentrum von Floridsdorf. Über die Franklinstraße, am Kinzerplatz und Freiligrathplatz (mit der Fahrradwerkstätte RAD & TAT an der Ecke) vorbei ging es zum Mistplatz der Magistratsabteilung 48 in der Fultonstraße 10.


Ecke Freiligrathplatz/Fultonstraße 5-11:  Fahrradmechaniker Moumene von „RAD & TAT“ begrüßt die Vorbeifahrenden.

Der Sammelplatz für Abfallstoffe war ganz bewusst als Zwischenstation gewählt worden, weil mehrere TeilnehmerInnen Gegenstände, die zu entsorgten waren, auf ihren Anhängern mitgeführt hatten und nun abluden – um gleich als konkretes Beispiel zu fungieren.


Auch sperrige Gegenstände wurden per Fahrrad transportiert.

Weiter ging die Fahrt durch die sogenannte Leopoldauer Haide, an der  Gärtnerei „Bioschanze“  und an einer Brombeer-Plantage (An der Schanze 17 und 23) vorbei Richtung Bezirksgrenze.


Auf dem Straßenzug An der Schanze, der durch die Leopoldauer Haide führt.

Für den östlichen Teil dieses Gebiets ist ein  Umwidmungsverfahren  im Gange, über das eine Ausstellung beim Info-Container Ecke An der Schanze/Dückegasse informierte, bei der der zweite Halt gemacht wurde.


Bei der „Infobox“ des Leitbild Donaufeld-Beteiligungsverfahrens.

Der folgende Teil der Route lag bereits im 22. Bezirk, wo die Kreuzung Siebeckstraße/Wagramer Straße, beim Donauzentrum, als schlechtes, weil „autogerechtes“ Beispiel passiert wurde.


Die Donaustädter Grün-Klubobfrau Heidi Sequenz (unten) beim Donauzentrum an der Wagramer Straße.

Über die Wagramer Straße nach Norden bewegte sich der Zug zum neuen Quartier „City Gate“, mit zwei Wohntürmen und einem Einkaufszentrum, nahe der U1-Station Aderklaaer Straße. Hier gab es einen weiteren Stopp, zwecks Verpflegung mit Kipferln.


Foto oben:  Auf der Wagramer Straße im Bereich Kagraner Platz.  Foto unten:  „Kipferl-Pause“ beim „City Gate“.

Die Rückfahrt, wieder im 21. Bezirk, führte über den Satzingerweg, dessen westlicher Abschnitt nach einer  Grätzl-Befragung  Ende 2012 verkehrsberuhigt blieb, nach Donaufeld und zum  Kreisverkehr  an der Kreuzung Patrizigasse-Leopoldauer Straße-Angerer Straße. Die Errichtung dieses Kreisverkehrs war höchst umstritten und wurde in der Floridsdorfer Bezirksvertretung von Rot-Grün gegen die Stimmen der rechten Parteien beschlossen. Was nüchtern denkenden Menschen schon damals klar war, trat nach der Fertigstellung im Jahr 2015 ein: Die Befürchtungen erwiesen sich als grundlos, und die Verkehrssituation hat sich für alle VerkehrsteilnehmerInnen deutlich verbessert – die Sicherheit für FußgängerInnen stieg und der Autoverkehr wurde flüssiger.


Der anfangs umstrittene, inzwischen sehr geschätzte Kreisverkehr am Anfang der Leopoldauer Straße (Blick zur Ecke Freytaggasse/Angerer Straße).

Nach zwei „Ehrenrunden“ um den Kreisverkehr ging es über Angerer Straße, Hermann-Bahr-Straße und Prager Straße zurück zum Amtshaus, wo noch mit einem Glas Sekt auf die gelungene Aktion angestoßen werden konnte.


Andrzej Felczak, Vorsitzender der ARGUS (Arbeitsgemeinschaft Umweltfreundlicher Stadtverkehr), mit „Radlobby 21“-Aktivistin Molly Wurth beim Lesen des neuen „Drahtesel“.

Gerhard Jordan

Frühjahr 2017: Es tut sich was in Donaufeld

Grüne „Radrettung“

Alle Jahre wieder freuen sich RadlerInnen auf die „Grüne Radrettung“ – ein  Gratis-Fahrradcheck, der von den Wiener Grünen an zahlreichen Plätzen der Stadt von Frühjahr bis Herbst angeboten wird. Auch der 21. Bezirk ist stets dabei.  Am 29. April waren die FahrradmechanikerInnen beim „Campus Donaufeld“ in der Donaufelder Straße 73 im Einsatz und hatten alle Hände voll zu tun.


Alle Hände voll zu tun für die „Radrettung“  (Fotos: Grüne Floridsdorf).


Besuch in der „Autofreien Mustersiedlung“

In der „Autofreien Mustersiedlung“, Nordmanngasse 25-27, haben wieder die an einem Samstag im Monat abgehaltenen  Ab Hof-Märkte  begonnen. Ende April besuchte eine Gruppe von Abgeordneten aus der Region Stuttgart, die sich Wohnprojekte in Wien (u.a. die Seestadt Aspern) ansah, die AFS und wurde von der engagierten Bewohnerin Gerda Daniel durch die Anlage geführt – vom Keller bis zum Dach. 20 Jahre nach der Grundsteinlegung ist das internationale Interesse an diesem Projekt immer noch ungebrochen.


Ausstellung über geplante Umwidmung

Der Entwurf der  neuen Flächenwidmung  für den Bereich westlich der Dückegasse – also die erste Phase des Stadtentwicklungsgebiets Donaufeld, im östlichen Teil der Leopoldauer Haide, ging am 27. April 2017 in die öffentliche Auflage, die bis 8. Juni dauert. In dieser Zeit können alle Interessierten ihre Stellungnahmen abgeben, auch online.


Am 4. und 5. Mai wurde am „Infopoint“ des Beteiligungsverfahrens, Ecke An der Schanze/Dückegasse, eine Ausstellung mit den Plänen gezeigt, die an beiden Tagen sehr gut besucht war.

 

Grätzl-Rundgang Mühlschüttel

Ein bezirksgeschichtlicher Grätzlrundgang mit Gerhard Jordan durch den Mühlschüttel, veranstaltet vom  Bildungszentrum Floridsdorf  am 25. März, musste diesmal wegen des großen Interesses am 22. April wiederholt werden.


Die insgesamt rund 50 TeilnehmerInnen wurden über die Entstehung und Entwicklung des heutigen Bezirksteils informiert, durch den bis vor rund 180 Jahren noch ein kleiner Donauarm floss (dessen Verlauf am Freiligrathplatz teilweise noch im Gelände erkennbar ist), erfuhren Details über interessante Bauwerke und entdeckten einige der leider immer weniger werdenden Spuren des „alten Mühlschüttels“.

 

Neue Flächenwidmung für Donaufeld

Die Zukunft des Stadtentwicklungsgebietes Donaufeld ist seit langer Zeit Gegenstand engagierter und manchmal auch kontroverser öffentlicher Diskussionen. Bis 8. Juni 2017 läuft nun die öffentliche Auflage des Entwurfes für die neue Flächenwidmung – den Teil westlich der Dückegasse betreffend.

Seit den frühen 1990er-Jahren gibt es Pläne, auf der sogenannten Leopoldauer Haide mehrere Tausend neue Wohnungen zu errichten. Es handelt sich dabei um ein Gebiet zwischen Fultonstraße, Donaufelder Straße, Dückegasse, Drygalskiweg und Alter Donau, das bis heute zu einem Gutteil von Gärtnereien geprägt ist. Für den Ostteil des Stadtentwicklungsgebiets Donaufeld gibt es nun einen Flächenwidmungsplan, der seit 27. April in der Servicestelle Stadtplanung, in der Bezirksvorstehung Floridsdorf oder auf der Homepage der Stadt Wien zur Einsichtnahme aufliegt. Es besteht die Möglichkeit in der Servicestelle oder online eine Stellungnahme abzugeben.

Nach langjährigen Planungen durch die MA 21 und die Planungsbüros stadtland und querkraft, und nach einem dreijährigen BürgerInnenbeteiligungsverfahren, das nicht zuletzt aufgrund der Forderungen von AnrainerInnen und der Initiative Donaufeld nach einer moderaten Bebauung und dem Erhalt von Grünflächen eingerichtet wurde, beginnt jetzt das konkrete Widmungsverfahren entlang der Dückegasse für ein Gebiet mit 33 Hektar. In der ersten Entwicklungsphase werden rund 1.000 Wohnungen entstehen.


Derzeit wächst in Donaufeld noch der Salat, schon bald soll hier ein neuer Stadtteil entstehen.  (Foto: Heinz Berger)

Die Pläne sehen in einem sogenannten „zentralen Ereignisband“ zwischen der verlängerten Arakawastraße und der verlängerten Prandaugasse eine relativ dichte und auch etwas höhere Bebauung, andererseits aber auch höhere Erdgeschoßzonen für gewerbliche Nutzung vor. Auch Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie Nahversorgung und soziale Infrastruktur werden sich hier finden. Im südlichen Bereich ist eine weniger dichte und niedrigere Bebauung vorgesehen, während nördlich davon der Großteil noch keine Bebauungsbestimmungen erhält. Westlich davon bildet ein zwischen 100 und 300 Meter breiter Grünzug den Abschluss, der großteils als Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel gewidmet wird – eine der zentralen Qualitäten des neuen Stadterweiterungsgebiets.

Wir setzen uns für eine Abstufung der Bauhöhe zu den angrenzenden Siedlungen (Reihenhäuser und Kleingärten) im Süden ein und haben dazu am 15. Februar 2017 einen Antrag in der Floridsdorfer Bezirksvertretung eingebracht, der noch verhandelt wird.


Zum Entwurf des Plandokuments können noch bis zum 8.6.2017 Stellungnahmen abgegeben werden.

Darüber hinaus wollen wir, dass bereits in der ersten Bauphase ein Bus in das Siedlungsgebiet hinein fährt, um zu gewährleisten, dass möglichst viele neue BewohnerInnen die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, um nicht mit dem Auto auf den angrenzenden Straßen im Stau zu landen. Dazu soll auch eine reduzierte Stellplatzverpflichtung (70%) und die Einrichtung von Mobility Points beitragen. Im Grünzug sollte nach Möglichkeit auch ein zusätzliches Gewässer  angelegt werden.
Weiters unterstützen wir die Bemühungen, das Donaufeld als Projekt im Rahmen der
Internationalen Bauausstellung (IBA) Wien 2022 als Stadtteil von möglichst hoher Qualität weiter zu entwickeln.

Heinz Berger und Gerhard Jordan


Info (bis 8. Juni 2017):

– Servicestelle Stadtentwicklung: 1., Rathausstraße 14-16, 1. Stock.
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8-12:30 und Di. und Do. bis 17:30 Uhr.

– Bezirksvorstehung Floridsdorf, 21., Am Spitz 1, 2. Stock, Zimmer 206.
Zeit: 11. 5., 18.5. und 8.6. 2017 von 14:30-17:30 Uhr.

Runder Tisch zum Freiraumkonzept westlich der Dückegasse

Das Freiraumkonzept für die erste Entwicklungsetappe des Stadterweiterungsgebiets Donaufeld (westlich Dückegasse) war Thema des „Runden Tisches“ im Rahmen des Beteiligungsverfahrens am 16. März 2016.
Rund 30 TeilnehmerInnen diskutierten unter der Moderation von Philip Krassnitzer (Raumplanungsbüro „stadtland“) mit den ExpertInnen DI Anna Detzlhofer, deren Büro „DnD Landschaftsplanung ZT KG“ das Freiraumkonzept entworfen hat, und DI Alexander Mrkvicka von der Magistratsabteilung MA 49 (Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien), die für Gestaltung und Pflege der öffentlichen Grün- und Freiflächen verantwortlich ist.


Philip Krassnitzer vom Büro „stadtland“ bei der Einleitung  (Fotos: G. Jordan).

Anwesend waren auch die für das Zielgebiet Donaufeld zuständige Beamtin DI Susanne Fabian (MA 21) und Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Ilse Fitzbauer (SPÖ).
Zu Beginn der Veranstaltung verteilten Anna Karall und Evelyn Weber von der „Initiative Donaufeld“ ein Flugblatt, in dem die wichtigsten BI-Forderungen zusammengefasst sind.

Die Diskussion wurde, wie schon bei früheren Runden Tischen, im sogenannten „Fishbowl-Format“ geführt, d.h. dass sich jene TeilnehmerInnen, die etwas fragen oder anmerken wollten, in einen inneren Sesselkreis zu den ExpertInnen setzen konnten, während jene im Außenkreis zuhören.
Frau DI Detzlhofer stellte die Planungen bezüglich des Grünzugs vor:  Er soll, nachdem er schon „seit fast einer Generation“ in Diskussion ist, demnächst angegangen werden. Er verläuft Nord-Süd, und ein sog. „Ereignisband“ wird eine ihn querende West-Ost-Achse sein – mit Schulen, Geschäften, einer Promenade, etc.  – für „urbanes Leben“ also.


Frau DI Anna Detzlhofer erläutert die Lage von Grünzug und „Ereignisband“.

An dem Schnittpunkt dieser beiden Achsen soll ein zentraler Quartierspark entstehen, möbliert, und mit Beleuchtung (im Gegensatz zu den naturnah gestalteten und künftig als SWW-„Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel“ gewidmeten Bereichen des Grünzugs) und als „sozialer Sicherheitsraum“. Der vorhandene nutzbare Grünraum in der Umgebung des Planungsgebietes (vor allem Parks) sind nur „Einsprengsel“, wie auf einer Karte ersichtlich ist.


Die Lage der öffentlichen Parks und Grünflächen in der Umgebung des Zielgebiets.

DI Alexander Mrkvicka betonte, dass der Grünzug eine Verbindung für FußgängerInnen und RadfahrerInnen von der Alten Donau nach Norden sein soll, aber gleichzeitig auch ein Ruhe- und Erholungsraum. Die Gestaltung soll bewusst nicht im Detail festgelegt sein, um nutzungsoffen und flexibel zu sein. Es können sich da z.B. Wiesen befinden, auf denen erst später ein Selbsterntefeld entsteht, ein Nachbarschaftsgarten, o.ä.


DI Alexander Mrkwicka (MA 49) trat für Flexibilität bei der zukünftigen Nutzung ein.

Die erste Frage (und konkrete Anregung) kam von Michael Paulitsch, einem Anrainer aus der Kefedergrundgasse:  Er wünscht sich einen Weg für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zwischen der Angyalföldstraße (Schicht-Gründe, „Paradeisgartl“) und der Donaufelder Straße neben der Anlage von „Neues Leben“ auf Nr. 115. Wenn die Stadt Wien dort einen Streifen von rund 1.000 m² ankaufen oder den EigentümerInnen einen Tausch vorschlagen würde, dann ließe sich eine öffentliche Verbindung zwischen der Hans-Czermak-Gasse und dem Grünzug südlich der Donaufelder Straße herstellen, die Umwege vermeidet.
Grün-Bezirksrat Heinz Berger appellierte, bei Entscheidungsfindungen auch VertreterInnen der BürgerInneninitiativen – als „ExpertInnen voir Ort“ – teilnehmen zu lassen, um das dort gesammelte lokale Wissen einfließen zu lassen und so den politischen und zivilgesellschaftlichen Prozess zusammenzuführen. BV-StVin Ilse Fitzbauer antwortete, dass der Bezirksvorsteher dafür keine Kompetenz habe, er könne Informationen nur weiterleiten.


Bezirksrat Heinz Berger bei seiner Wortmeldung.

Hier kurz zusammengefasst einige der angesprochenen Themen und die Antworten der ExpertInnen:

Klima:  Der Grünzug alleine wird für die Frischluft-Versorgung nicht reichen. Derzeit ist die Leopoldauer Haide eine Insel, die Kühlung bringt.
Antwort:  Auch auf Plätzen im Wohngebiet werden Bäume stehen, und die Innenhöfe der Blöcke werden begrünt.


Evelyn Weber (Initiative Donaufeld, rechts) im Gespräch mit Frau DI Detzlhofer.

Grünzug:  Welche Dimensionen hat der Grünzug? Was ist mit dem (kleineren) westlichen? Wird es Verschwenkungen geben, wenn nicht alle Grundstücke in öffentlichem Besitz sind?
Antwort: Die Breite des zentralen Grünzugs wird mindestens 30 Meter sein, für den westlichen gibt es noch keine Detailplanung. Im Endausbau soll der Grünzug jenes Gebiet umfassen das SWW gewidmet ist. Derzeit bewegt sich einiges, da der Grünzug nicht überall den Grundstücksgrenzen (z.B. von Flächen die Bauträgern gehören) entspricht.

Widmung:  Wie ist der Zeitplan für die Umwidmung?
Antwort:  Vor dem Sommer 2017 kommt die öffentliche Auflage, möglicherweise im Herbst der Beschluss im Gemeinderat, im Laufe des Jahre 2018 findet der Bauträgerwettbewerb statt. Auch „Fixstarter“, die bereits Grundflächen besitzen, müssen sich einer Jury stellen. Der Wohnfonds vergibt Förderungszusagen an jene, die Qualität anbieten.

Landwirtschaft:  Bleibt diese zum Teil erhalten?
Antwort:  Es gibt den „Agrarstrukturellen Entwicklungsplan für Wien“ (AgSTEP 2014), in dem ca. 900 Hektar als Bio-Landwirtschaftsflächen vorgesehen sind. Der Großteil liegt aber nicht im Donaufeld, sondern weiter nördlich – zwischen Bisamberg und Norbert-Scheed-Wald, und auch in der Lobau.

BürgerInnen-Anliegen:  Politiker sitzen in Aufsichtsräten von Bauträgern. Wer ist Ansprechperson für die Anliegen der BürgerInnen? Seit Beginn des Beteiligungsprozesses wurden über 2.500 Unterschriften für eine Petition gesammelt, aber es hat sich NICHTS bezüglich Dichte und Anzahl der Wohnungen verändert. Das sei demotivierend.


Elisabeth Marterbauer-Herdin, Initiatorin der Petition zur Bebauung des Donaufeldes.

Antwort:  Das Büro „stadtland“ kann Anliegen weiterleiten. Es ist ein Erfolg, dass das Format „Runder Tisch“ eingeführt wurde, dass die Widmung im Laufen ist, eine Zwischennutzung und die Information vor Ort funktioniere.

Durchwegung:  Wieso wird auf die Anschlusspunkte der Wege im Norden und Süden des Grünzugs vergessen?
Antwort:  Diese sind in der Natur noch nicht vorhanden. Die „Epk“ (Erholungsgebiet-Park) gewidmeten Flächen entlang der Oberen Alten Donau sollen in der nächsten Entwicklungsetappe frei gemacht werden.

Bodenqualität:  Die Anrainerin Elisabeth Tulla, die auf ihrer südlich der Donaufelder Straße gelegenen Streuobstwiese 23 Obstbäume gepflanzt hat (von denen 13 bereits ersetzt werden mussten) betonte die Qualität des Ackerlands im Donaufeld: der Boden sei besser als jener im Marchfeld, weil mit Pferdemist gedüngt wird und keine Pestizide verwendet werden. Sie verteilte an die TeilnehmerInnen des Runden Tisches von den Gärtnern angebauten Salat und Kräuter.
Antwort:  Der Boden wird nicht entsorgt und deponiert, sondern soll im Zuge der Umbauten in den Grünanlagen verwendet werden.

G. J.

Baugruppen-Projekte boomen – auch in Transdanubien

Bei einer  Exkursion in die Seestadt Aspern im Oktober 2014  konnten sich Interessierte aus Donaufeld ein Bild von den ersten dort fertiggestellten Baugruppenprojekten machen.


Exkursion der Grünen in die Seestadt Aspern, 2014.  Blick in die Maria-Tusch-Straße (Foto: Ingrid Rapf).

Inzwischen hat sich viel getan:  Im  Que[e]rbau  werden im Frühsommer 2017 die Schlüsseln übergeben. Es ist das sechste realisierte Baugruppenprojekt in diesem neuen Stadtteil und befindet sich im Südwesten der Seestadt, am Beginn von Maria-Tusch-Straße und Yella-Hertzka-Park. Aktuell (März 2017) wird auf der Baustelle fleißig gearbeitet, der Rohbau ist fertig, der Innausbau voll in Gang, die Fassade musste aufgrund des Dauerfrostes noch etwas warten. Die 40 Personen umfassende Baugruppe hat mit Roland Hampl ihren eigenen Planer, der auch mit einzieht: „5 Jahre sind seit den ersten Planungen in der queeren Gruppe vergangen und wir haben einiges an Energie und Überlegungen in das Projekt hineingesteckt. Wir wollten nicht nur ein tolles Wohnhaus errichten, sondern eines in dem Offenheit und Toleranz gelebt wird. Deshalb freuen wir uns, wenn unser Nachbarschaftslokal von vielen SeestäderInnen besucht werden wird.“
Der Mitinitiator und Vereinsobmann von Que[e]rbau, Andreas Konecny:  „Wir haben uns die Aufgabe gestellt, die Que[e]rbau-Wohnungen so zu errichten, dass Wohnen für alle leistbar ist und im Alltag einige Annehmlichkeiten bietet: Wellness, Seminar- und Yogaraum, Co-Office, Lagerraum für Lebensmittel (Food-Coop) und Nachbarschaftslokal. In Kooperation mit der Diakonie wird in dem Projekt auch an Wohnraum für geflüchtete Menschen gedacht.“
Das Wohnprojekt umfasst insgesamt 33 individuell geplante Wohnungen, davon sind 2/3 geförderte Mietwohnungen und 1/3 besonders leistbare „Smart“-Wohnungen.


Der Rohbau des Projekts „Que[e]rbau“ im Jänner 2017  (Foto: Que[e]rbau).

Schon vor einiger Zeit hat sich die  Initiative „ZUSAMMEN_BAUEN“  gebildet, die im Stadterweiterungsgebiet Donaufeld ein Baugruppenprojekt realisieren möchte.
Ein solches wäre zweifellos Teil einer nachhaltigen Beteiligungskultur, da Baugruppen über den eigenen Bauplatzrand hinaus denken, die Nachbarschaft einbeziehen und die Kommunikation mit Angeboten im „Grätzl“ fördern.
Bei einer  Informationsveranstaltung am 20. Februar 2015  im Gemeinschaftsraum der „Autofreien Mustersiedlung“ wurden erste Ideen vorgestellt.


Baugruppen-Infoveranstaltung im Februar 2015 in Donaufeld  (Foto: Gerhard Jordan).

Während in anderen Bezirken bereits erfolgreiche Projekte be- bzw. entstehen (etwa das  Wohnprojekt Wien  beim Bednar-Park im 2. Bezirk oder die Initiativen „Grätzelmixer“, „bikes & rails“ und „Gleis 21“ im Sonnwendviertel beim Hauptbahnhof), tut sich nun auch in Floridsdorf einiges:
So ist im südwestlichen Teil des Areals des Gaswerks Leopoldau, an der Marischkapromenade, das  Baugruppenprojekt „Pegasus 21“  geplant, und im Rahmen der Bebauung der „Siemensäcker“ (zwischen Leopoldine-Padaurek-Straße und Steinheilgasse) entsteht eine Wohngruppe.  Mehr Informationen unter  hallo@wohnsyn21.at  oder Tel. 01/522 01 19.


Auch auf dem Areal der „Siemensäcker“ ist ein Projekt geplant:  die Wohngruppe „wohn.syn.21“ (Foto: G. Jordan).

Gerade das Stadterweiterungsgebiet Donaufeld, wo neue Wege der Planung gegangen werden können, bietet ideale Voraussetzungen für ein neues Baugruppen-Projekt!

Interessierte können sich unter  info@baugruppen-donaufeld.at  melden.

 

 

Gedenkveranstaltung im Goethehof am 22. März

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GEDENKVERANSTALTUNG

ZUR ERINNERUNG AN ANNI HAIDER (1902-1990)

Am 12. Februar 1934 kämpfen im Wiener Goethehof, einem 1929/30 errichteten Gemeindebau des „Roten Wien“, Schutzbündler gegen die faschistische Heimwehr.
Unter ihnen ist eine junge Frau, Anni Haider, Textilarbeiterin und politische Aktivistin. Als immer klarer wird, dass der Kampf verloren ist, deckt sie mit dem Maschinengewehr den Rückzug der fliehenden Männer. Verletzt und von der Polizei gesucht, verbirgt sie sich daraufhin einige Tage im damaligen Überschwemmungsgebiet der Donau, bis ihr aus der nahe gelegenen Armensiedlung „Brettldorf“ (die sich ungefähr an der Stelle der heutigen „Donau-City“ befand) Hilfe angeboten wird.

Die Historikerin  Dr. Karin Berger, die Anni Haider mit dem Film „Tränen statt Gewehre“ (1983) ein Denkmal setzte, wird nach der 20-minütigen Filmvorführung weitere spannende Geschichten aus dem Leben dieser beeindruckenden Frau erzählen. –  Am  22. März 2017 ab 19 Uhr im Lokal „Werkl“ im Goethehof, ca. 5 Gehminuten von der U1-Station Kaisermühlen-VIC entfernt.

In einer Zeit, da in mehr und mehr Ländern demokratische Rechte abgebaut werden und autoritäre Regime erstarken, hat dieser Film besondere Aktualität:  im Jahr 1934 unternahm die österreichische ArbeiterInnenbewegung den Versuch, dem Faschismus aktiv entgegenzutreten – besonders im Wien nördlich der Donau.

Für die Überparteiliche Gedenkplattform Transdanubien:
Heinz Berger, Hans Höllisch, Christine Hulatsch, Karl Inmann, Gerhard Jordan, Bernhard Koch, Heidi Sequenz, Franz Wagner, Hanni Wagner.

Anmeldung unter:  heidi.sequenz@chello.at


Über die  GEDENKPLATTFORM

Die „Überparteiliche Gedenkplattform Transdanubien“ wurde Ende 2011 gegründet, der Anlass war die Weigerung der FPÖ Donaustadt eine Straße im Bezirk nach Anne Frank zu benennen.

Im  März 2012  und  2013  fanden vor der Donaucity-Kirche in Kaisermühlen Kundgebungen anlässlich des Jahrestages des „Anschlusses“ statt, bei denen an den Einmarsch der Hitler-Truppen 1938 und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert wurde.

Am  12. März 2014  wurde eine Lesung und Diskussion mit dem Zeitzeugen Univ.-Prof. Peter Weinberger aus dessen Buch „Wohlgeordnete Einsamkeit“ veranstaltet, bei der auch Erinnerungen an das Donaufeld der ersten Nachkriegsjahre zur Sprache kamen.

Am  12. April 2015  erinnerte die Plattform mit einer Gedenkwanderung an den 70. Jahrestag der Befreiung Transdanubiens. Gemeinsam mit dem Archäologen Mag. Thomas Pototschnig gedachten wir jener Opfer, die in der Militärschießstätte am Bruckhaufen sowie in den Floridsdorfer KZ-Nebenlagern, bei Zwangsarbeiten und Todesmärschen umkamen.

Am  17. März 2016  erinnerten wir mit einer Veranstaltung an die bis Anfang der 1960er-Jahre im Bereich Ringelseeplatz im 21. Bezirk lebenden Lovara, Sinti und Roma – mit Berichten von ZeitzeugInnen und vielen Fotos. In der Franklinstraße ist nun die Schaffung einer Erinnerungsstätte für die Lovara, Sinti und Roma, von denen viele Opfer der Verfolgung in NS-Zeit wurden, geplant.

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Der Goethehof (Schüttaustraße 1-39) nach den Kämpfen im Februar 1934.  Kaisermühlen gehörte vor 1938 noch zum 2. Bezirk Wiens. ( © INTERFOTO / Alamy Stock Photo )

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Der Goethehof heute.  (Foto: G. Jordan)

 

Nein zu TTIP, CETA und TiSA!

Das Ergebnis: 562.552 Stimmen österreichweit!  –  das sind  8,88% der Stimmberechtigten.

21. und 22. Bezirk: jeweils 6,13% der Stimmberechtigten (insgesamt 14.119 Stimmen).

Nein zu TTIP, CETA und TiSA –  Grüne unterstützen Volksbegehren

Die Handelsabkommen TTIP und CETA sowie das Dienstleistungsabkommen TiSA sollen verhindert werden. Unterzeichnen Sie zwischen 23. und 30. Jänner 2017 auf Ihrem Gemeindeamt!

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Widerstand gegen Handels-, Investitionsschutz- und Deregulierungsabkommen

Das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA ist ein weiterer Schritt im Widerstand gegen unfaire Handelsabkommen. Über 400 Gemeinden in Österreich haben sich bereits „TTIP-CETA-TiSA-frei“ erklärt. In allen neun Bundesländern, vom Nationalrat, dem Bundesrat und den Landeshauptleuten gibt es Resolutionen gegen die Handelsabkommen. Die von NGOs mit Unterstützung der Grünen selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative „Stopp TTIP“ brachte es 2015 auf mehr als 3 Millionen Unterschriften und gilt damit als bisher erfolgreichste. In Österreich beteiligten sich ca. 100.000 Menschen. Jetzt soll der Nationalrat dem Wunsch der BürgerInnen entsprechend handeln und die Handelsabkommen ablehnen. Unterstützen Sie daher das Volksbegehren!

Falsche Versprechen

Die Handelsabkommen TTIP und CETA sowie das Dienstleistungsabkommen TiSA befördern angeblich  die Wirtschaft  und geben vor Arbeitsplätze zu schaffen. So lautet zumindest das Credo der BefürworterInnen. Die Wachstumsprognosen  sind mit etwa 0,4 Prozent auf 10 Jahre äußerst  bescheiden. Der Preis, der dafür bezahlt werden soll – die Aushöhlung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – ist demgegenüber hoch. Auch das Absenken von Lebensmittelstandards, Umwelt-, VerbraucherInnen- und ArbeitnehmerInnenschutz steht zu befürchten.

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Entscheidend ist der grenzüberschreitende zivilgesellschaftliche Widerstand gegen die Freihandelsabkommen.

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CETA, TTIP und TiSA stoppen!

CETA  (Comprehensive Economic and Trade Agreement)
CETA, das Handelsabkommen der EU mit Kanada, braucht nur noch eine Hürde, damit es vorläufig in Kraft treten kann. Mitte Februar steht die Entscheidung im Europäischen Parlament an. Sollte dieses dem Abkommen grünes Licht geben, liegt es in der Hand des Nationalrats, CETA doch noch zu stoppen. Denn damit der gesamte Vertrag in Kraft treten kann, müssen auch die Abgeordneten im österreichischen Parlament zustimmen.

TTIP  (Transatlantic Trade and Investment Partnership)
Die Verhandlungen zum Handelsabkommen der EU mit den USA liegen aufgrund des Präsidentenwechsels in den USA zwar derzeit auf Eis. Das heißt aber nicht, dass TTIP damit tot ist. Denn die EU hält nach wie vor am Verhandlungsmandat, das von allen Regierungen der EU-Mitgliedstaaten erteilt wurde, und an einem zügigen Abschluss fest.

TiSA  (Trade in Services Agreement)
Das Dienstleistungsabkommen TiSA, das die EU derzeit mit 22 anderen Ländern (*) verhandelt, steht nach Aussagen der Verhandlungsführer knapp vor dem Abschluss. TiSA zielt darauf ab, öffentliche Dienstleistungen für ausländische Konzerne der Vertragspartner zu öffnen. Derartige Schritte  führten in vielen Ländern zu gestiegenen Preisen, Verlust der Versorgungssicherheit der Bevölkerung, mangelnde Wartung der Infrastruktur etc. Die Auswirkungen der Liberalisierung und Privatisierung waren bei der britischen Eisenbahn, der Wasserversorgung in Paris oder dem öffentlichen Verkehr in Stockholm so fatal, dass diese Dienstleistungen wieder in die öffentliche Hand zurückgeführt wurden. Mit TISA wäre das nicht mehr möglich. Im Vertrag soll nämlich das einmal erreichte Liberalisierungsniveau festgeschrieben werden. Die BürgerInnen hätten dann das Nachsehen.

Wir können TTIP, CETA und TiSA noch verhindern. Unterzeichnen Sie das Volksbegehren 23.-30. Jänner!

Materialien dazu auf der Homepage:  http://www.volksbegehren.jetzt/

(*)  Australien, Chile, Taiwan, Costa Rica, EU, Hongkong, Island, Israel, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea, Liechtenstein, Mauritius, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Pakistan, Panama, Peru, Schweiz, Türkei und Vereinigte Staaten von Amerika.