Sommer-Aktivitäten

Durch die Aufhebung der Stichwahl zur Bundespräsidentschaft muss dieser Wahlgang nun wiederholt werden.  AKTUELL:  Nicht am 2. Oktober, sondern am 4. Dezember 2016!

vierterdezemberbundespraesident
Angesichts der zunehmenden Verunsicherung in den verschiedensten Weltgegenden (Brexit, Türkei, Trump, usw.) brauchen wir mehr denn je einen Präsidenten, dem wir vertrauen können.

Unterstützen wir gemeinsam Alexander Van der Bellen!   Für ein demokratisches und weltoffenes Österreich.

Sie können entweder mitmachen   https://www.vanderbellen.at/mitmachen/

oder mit einer Spende helfen:   https://www.vanderbellen.at/spenden/

Plattform unabhängiger Bürgerinnen und Bürger für VdB:   https://esbleibtdabei.at/

 

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Wie schon in den vergangenen Sommern, gibt es auch heuer wieder einige interessante Aktionen der Grünen, wie etwa die „Bädertour“ oder die „Radrettung“.


BaedertourAlteDonauSommer2016

Die „Grüne Bädertour“ macht auch Station an der Alten Donau.

RadrettungRomaplatzSommer2016
Die „Radrettung“ auf dem Romaplatz (Bruckhaufen).

Mit interessanter Sommer-Lektüre können Sie sich bei unserem  Grünen Sozialflohmarkt  auf dem Franz-Jonas-Platz eindecken.

SozialflohmarktFranzJonasPlatz
Und zum Sommer-Ausklang laden wir Sie herzlich zum  Parkfest der Generationen  in den Kirschblütenpark (zwischen Tokostraße und Attemsgasse) am 10. September von 14-19 Uhr ein.

Wir wünschen Ihnen einen schönen, erholsamen Sommer und freuen uns, Sie bei dem einen oder anderen Termin zu sehen!

Ihr GrünRaum Donaufeld-Team

 

 

„KinderSommerTag“ im Donaupark

Der 8. Juli 2016 war für 55 Schützlinge aus zwei Caritas-Flüchtlingshäusern ein ganz besonderer Tag:
Die 2011 gegründete „World Culture Networks GmbH“ (WCN) hatte 30 Kinder vom Kleinkind- bis ins Teenageralter und ihre Elternteile ins  Korea-Kulturhaus  in den Donaupark (Arbeiterstrandbadstraße 122) eingeladen, um dort einen „KinderSommerTag“ mit Spiel- und Kulturprogramm zu verbringen. Für viele dieser Flüchtlingsfamilien war alleine die organisierte Busfahrt in den Donaupark eine große Aufregung, da sie sonst selten aus ihren Bezirken herauskommen.

KinderSommerTag2016_KoreaKulturzentrum_Plakat

Die  WCN  hat der Flüchtlingshilfe der Caritas Wien die Auswahl der Familien und Kinder überlassen, welche ihre Schützlinge aus dem  Karwan-Haus  (8. Bezirk, Blindengasse) und aus dem Haus Zimbagasse (14. Bezirk) ausgewählt hat. Das Haus Zimbagasse ist ein durch die vergangenen Flüchtlingsströme neu gegründetes Heim ausschließlich für Mütter und Kinder, fast alle aus Syrien, Iran, Tschetschenien, Afghanistan und Nigeria. Vorsatz für die Geschäftsführerin der WCN, Frau Hyo Sook Song, ist es, den Kindern im Donaupark ganz einfach einen schönen Tag mit Spiel und Spaß schenken zu dürfen, damit sie „hinaus“ aus den Heimen kommen und ein bisschen das Vergangene vergessen können.

KoreahausKinderSommerTag2016_DreiBurschen

Bei herrlichem Wetter, strahlend blauem Himmel und angenehmen Wind wurde der quirligen und aufgeregten Truppe der Donaupark bekannt gemacht. Natürlich gab es kein Halten bei der Liliputbahn, welche in zwei Zügen die Gäste aufnahm und den Park in seiner ganzen Pracht durchfahren konnte. Danach ging es zum Spielplatz, wo die Kinder ausschwärmen konnten, ziemlich alle Geräte ausprobierten und sich an einer „Schatzsuche“ mit versteckten Losen und bunten Bällen erfreuten, während die Erwachsenen lieber im Schatten der großen Bäume verweilten.

KoreahausKinderSommerTag2016_MaedchenMitBall

Zu Mittag wurde in das gegenüber liegende Korea-Kulturhaus geladen: Ein speziell ausgesuchtes Buffet wurde vom „Café Arirang“ im Kulturhaus zur Verfügung gestellt und stellte für die Meisten einen allerersten Kontakt mit der koreanischen Esskultur dar.

Das Nachmittagsprogramm bot noch einmal zwei Besonderheiten:

Vor staunendem Publikum bot die junge österreichische K-Pop Tänzerin Niki (K-Pop steht für „Korean Pop“) ein Medley mit drei Liedern dar, und im Anschluss gab es eine eindrucksvolle Aufführung der Mitglieder des Korea Taekwondo Centers, 1170 Wien, unter der Führung ihres Meisters, Herrn Sung Gan Pak. Dies war besonders interessant, da ebenfalls Kinder verschiedenen Alters, Mädchen wie Burschen, die Gruppe stellten.

Es ist zu hoffen, dass die Bemühungen aller Beteiligten den in Wien lebenden Flüchtlingskindern und ihren Familien einen entspannten und unbeschwerten Spielenachmittag bieten zu können, Früchte tragen und ein bestmögliches Zusammenleben der verschiedenen Kulturen ermöglichen!

KoreahausKinderSommerTag2016_HeidiSequenzMitFluechtling
Auch Bezirksrätin Heidi Sequenz (Grüne Donaustadt) nützte die Gelegenheit, um mit Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen.

Frau Hyo Sook Song hatte sich zum Ziel gesetzt, durch die Organisation des KinderSommerTages, welcher nun schon zum zweiten Mal seit 2015 stattfand und und der für die Caritas kostenfrei ist, ihren Beitrag zu einer friedlichen und interkulturellen Gesellschaft zu leisten.

Das Gebäude des Korea-Kulturhauses ist übrigens eines der interessantesten Beispiele der Nachkriegsmoderne:  Der ehemalige Pavillon am Irissee wurde 1964 im Zuge der Errichtung des Donauparks für die „WIG 64“ (Wiener Internationale Gartenschau) von Architekt Kurt Schlauss (1924-2005) als Seerestaurant erbaut, mit einer verglasten Fassade zum Wasser hin. Nachdem es einige Jahre leer stand, wurde es ab 2010 hauptsächlich aus den Mitteln der Youngsan Group und seinem Geschäftsführer Jong-Bum Park renoviert und vom koreanischen Star-Architekten H-Sang Seung umgebaut. 2012 wurde das neue Kulturzentrum von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon besucht und vom damaligen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer feierlich eröffnet. Die Obfrau ist Mija-Chon, Geschäftsführerin der Restaurantkette Akakiko. Das Korea-Kulturhaus ist heute Sitz des Vereins der Koreaner und sieht seine Hauptbestimmung im Ausbau der interkulturellen Beziehungen zwischen Südkorea und Österreich.

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Das Korea-Kulturhaus im Donaupark (rechts) liegt direkt am Irissee.

 

 

Kochen mit Flüchtlingen – Integration am Schlingermarkt

Am 3. Juni 2016 eröffnete die „Gebietsbetreuung Stadterneuerung Floridsdorf“ anlässlich des Internationalen Nachbarschaftstages eine von ArchitekturstudentInnen der TU Wien errichtete „Küche21“ – einen Holzpavillon mit Kochgelegenheit – auf dem Floridsdorfer Markt.

Am 5. Juni luden Bezirksrätin Gabriele Tupy und die Floridsdorfer Grünen Flüchtlinge aus dem Quartier Brünner Straße 240 – in dem seit dem Frühjahr 45 unbegleitete Jugendliche, vor allem aus Afghanistan, in drei Wohngruppen untergebracht sind – ein, gemeinsam mit FloridsdorferInnen bei einem „Interkulturellen Brunch“ selbst Speisen zu kochen. Schon immer war ja der „kulinarische Aspekt“ ein Schlüssel zur interkulturellen Verständigung.

KochenMitFluechtlingenSchlingermarkt5juni2016_01Beim „Küche21“-Stand der Gebietsbetreuung vor dem Schlingerhof trafen einander junge Flüchtlinge, Grüne und interessierte FloridsdorferInnen zum gemeinsamen Kochen. (Fotos: G. Jordan)

Auf diese Weise wurde der Schlingermarkt zum „Schauplatz gelebter Integration“:  Mit großer Begeisterung bereiteten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren aus Syrien, Tschetschenien, Schweden und Österreich stammenden BetreuerInnen Gerichte aus ihrer Heimat zu.

KochenMitFluechtlingenSchlingermarkt5juni2016_02Das erste Gericht ist fertig.

Viel Reis, Lammfleisch, Melanzani und andere Köstlichkeiten wurden verkostet, Palatschinken aus Österreich bildeten den Abschluss. Auch aus dem Grünen Lokal im Conrad-Lötsch-Hof kam Nachschub und der dortige Geschirrspüler lief auf Hochtouren.

KochenMitFluechtlingenSchlingermarkt5juni2016_03Die Bratpfanne wird zum „Kommunikations-Mittelpunkt“.

An den Holztischen kam es zu interessanten Gesprächen, die Möglichkeit einander kennenzulernen wurde genutzt und zahlreiche „Selfies“ fingen die heitere Stimmung – die ganz ohne Alkohol auskam! – ein.

KochenMitFluechtlingenSchlingermarkt5juni2016_04Vor den Töpfen bildeten sich sogar „kleine Warteschlangen“.

Mario Pillai, Musikpädagoge, Komponist und Chorleiter, sorgte mit dem „Chor-Doba“ aus Neu-Stammersdorf auch für eine besondere musikalische Reise über die Grenzen hinweg und präsentierte unter großem Applaus die Welturaufführung des von ihm getexteten und komponierten Musikstückes „Die Sterne von Europa – ein Flüchtlingslied“.
Nach dem Auftritt des Chors begann auch eine der Betreuerinnen zu singen, und ein junger Flüchtling trug ein Volkslied aus Afghanistan vor.

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Gemeinsames Singen verbindet!
KochenMitFluechtlingenSchlingermarkt5juni2016_07

Wer selbst einen Beitrag zur Integration vor Ort leisten möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten, dies zu tun:
Mit den Jugendlichen aus der Brünner Straße z.B. Deutsch lernen, miteinander lesen, gemeinsame Ausflüge machen, sie mit Jugendlichen aus Österreich in Kontakt bringen, in Fußballklubs integrieren, Musikinstrumente spenden (einige haben vor, Gitarre spielen zu lernen – auch engagierte Gitarre- und KlavierlehrerInnen sind gefragt), Patenschaft übernehmen, bei der Suche nach Ausbildungsplätzen behilflich sein (wer 18 ist muss das Heim verlassen, braucht eine Lehrstelle oder Job und eine Wohnung), u.v.a.
Es bildet sich derzeit ein Unterstützungsteam, das auch punktuell immer wieder gemeinsame Initiativen setzen will.
Interessierte können sich bei Bezirksrätin Tupy melden:  gabriele.tupy@gruene.at

Die nächste gemeinsame Aktion folgt bestimmt!

KochenMitFluechtlingenSchlingermarkt5juni2016_08_GruppenbildMitBetreuerInnenUndKoechInnen
Gute Stimmung bei Flüchtlingen, BetreuerInnen und „KöchInnen“.

VIDEO  (von „tv21.at“)

 

Donaufeld ist „VdB“!

Die Stichwahl für das Amt des Bundespräsidenten am 22. Mai 2016 wird wohl als eine der spannendsten Wahlgänge der 2. Republik in die Geschichte eingehen.

Mit einem Tag Verspätung, nach Auszählung der Wahlkarten, stand fest, dass Alexander Van der Bellen, unabhängiger – von den GRÜNEN, deren Bundessprecher er von 1997 bis 2008 war, unterstützter – Kandidat mit 50,35% der Stimmen zum Präsidenten Österreichs gewählt wurde.

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Alexander Van der Bellen am Wahlabend (Foto: Brigitte Parnigoni).

Im Wahlkampf hatte er vor allem die positive Einstellung zu Europa und das Verbindende betont.  Hier ein Auszug aus seiner  REDE am Abend des 23. Mai:

„In sechs Jahren sollen möglichst alle Menschen in Österreich sagen: Meine Kinder haben eine gute Zukunft. In sechs Jahren sollen möglichst alle Menschen in Österreich sagen können: Ja, mein Blick in die Zukunft ist voller Zuversicht, voller Hoffnung.

Zu meinem Amtsverständnis: Wenn Sie die letzten fünf Monate mitverfolgt haben, werden Sie ja wissen, dass ich immer betont habe, behutsam und bedachtsam mit den Rechten und Pflichten des Bundespräsidenten umzugehen, im Sinne der Republik. Ich werde Österreich nach außen gegenüber Europa, gegenüber der Welt, bestmöglich vertreten und nach innen versuchen, das Verbindende und das Verbindliche nach vorne zu stellen.

Und natürlich will ich auch eine Art Türöffner sein, wie es schon Heinz Fischer getan hat, für die Wirtschaft im Ausland und im Interesse der Arbeitsplätze hier im Inland.

Und ich werde selbstverständlich ein überparteilicher Bundespräsident für alle Österreicherinnen und Österreicher sein. Diese Überparteilichkeit erfordert, dass ich mit heutigem Tag meine Mitgliedschaft bei den Grünen ruhend stelle. Ich möchte auch ab heute daran arbeiten, das Vertrauen der Wähler von Norbert Hofer zu gewinnen, weil es eben meine Überzeugung ist, dass gute Lösungen nur gemeinsam erarbeitet werden können.

Ich möchte dem Land und seinen Menschen dienen. Dafür wird man in der Demokratie schließlich gewählt. Und ich werde ausschließlich nach bestem Wissen und Gewissen handeln und das Wohlergehen Österreichs als oberste Handlungsmaxime betrachten. Ein Land, das viel geleistet hat in der Vergangenheit und Großartiges in der Zukunft leisten wird.

Ich glaube auch an die Zusammenarbeit aller Menschen in diesem Land.“

Der Erfolg in der Stichwahl ist einer einzigartigen Mobilisierung über Parteigrenzen hinweg zu verdanken:  Neben den Grünen engagierten sich Bürgerliche, SozialdemokratInnen, Liberale, Parteiunabhängige und zahlreiche junge Menschen aktiv für ein Österreich des Zusammenhalts und gegen einen „Rechtsruck“.

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Spontane Wahlfeier im Museumsquartier am Abend des 23. Mai 2016  (Foto: Gerhard Jordan).

Das ERGEBNIS im Detail

Die Mehrheit für Van der Bellen kam vor allem durch das sensationelle Abschneiden in Wien zu Stande:  63,32% der Stimmen, und Platz 1 in 22 der 23 Bezirke!  Lediglich in Simmering lag FPÖ-Kandidat Norbert Hofer mit einem Vorsprung von 245 Stimmen an der Spitze.

In Transdanubien, wo Hofer im 1. Wahlgang klar vorne gelegen war, wurde die „Wende“ geschafft:  In der Donaustadt gab es am Ende 54,74% VdB-WählerInnen, in Floridsdorf waren es nach Auszählung der Wahlkarten 51,13%.

In der Umgebung des Stadterweiterungsgebiets Donaufeld lag Alexander Van der Bellen klar über dem Durchschnitt, wie der Sprengelplan auf der Website der Stadt Wien zeigt (Gelb: Van der Bellen;  Blau: Hofer).  Im Gebiet zwischen Fultonstraße, Bessemerstraße, Siegfriedgasse, Satzingerweg, B3, Donaufelder Straße, östlicher Attemsgasse, U1-Trasse und Alter Donau, beiderseits der Bezirksgrenze (10 Wahlsprengel mit insgesamt 8.665 Wahlberechtigten), wählten 60,74% Van der Bellen – 59,37% auf der Floridsdorfer und 62,35% auf der Donaustädter Seite.

BPwahl2016_DonaufeldSprengelkarteStichwahl22mai

TEILERGEBNISSE in der Umgebung
Auch in den umliegenden „Grätzln“ lag „VdB“ vorne:

Siedlung Bruckhaufen (2 Wahlsprengel mit 1.170 Wahlberechtigten):  52,09%.
Norbert Hofer gewann den Sprengel 125, nördlich der Kugelfanggasse, mit 54,18%.

Mühlschüttel (Gebiet zwischen Freytaggasse, Schlosshofer Straße-Donaufelder Straße, Fultonstraße und Alter Donau;  5 Wahlsprengel mit 4.891 Wahlberechtigten):  54,36%.

„Mengergassen-Viertel“ und Pilzgasse (zwischen Angererstraße, S-Bahn, Umgebung B3, Bessemerstraße, Donaufelder Straße, Patrizigasse und Angererstraße;  6 Wahlsprengel mit 5.004 Wahlberechtigten):  53,03%.
Nur im Wahlsprengel 14 (zwischen Andreas-Hofer-Straße, Siegfriedgasse, Plankenbüchlergasse und Donaufelder Straße) lag FPÖ-Kandidat Hofer mit 50,96% an der Spitze.

Östlicher Satzingerweg und Umgebung (zwischen Ichagasse, Leopoldauer Straße, Eipeldauer Straße, Bezirksgrenze zum 22. Bezirk, B3 und An der Töllerschanze;  3 Wahlsprengel mit 2.639 Wahlberechtigten):  56,32%.

„Sun City“ und Umgebung (22. Bezirk, zwischen der Bezirksgrenze zu Floridsdorf, Eipeldauer Straße, Saikogasse und Donaufelder Straße;  4 Wahlsprengel mit 3.268 Wahlberechtigten):  55,57%.

Jetzt geht es darum, die positive Stimmung des Wahlkampfes, zu der auch der Wechsel im Bundeskanzleramt beigetragen hat, „mitzunehmen“ und die Lösung der drängenden Probleme des Landes konstruktiv anzugehen.

Wir gratulieren unserem neuen Bundespräsidenten herzlich zu seiner Wahl und wünschen ihm viel Erfolg für die kommenden 6 Jahre!

Das Team des GrünRaum Donaufeld

 

NACHTRAG:
Am 1. 7. 2016 hob das Verfassungsgericht das Ergebnis auf Grund formaler Fehler (v.a. Schlampigkeiten bei der Abwicklung der Auszählung der Briefwahlstimmen) auf.
Dabei stellte es jedoch explizit fest, dass keine Manipulationen stattgefunden hatten!
Dennoch muss die Stichwahl am 2. Oktober 2016 wiederholt werden.

Am 22. Mai: Gemeinsam für Van der Bellen – JEDE STIMME ZÄHLT!

Die Wahl am 22. Mai 2016 wird eine grundlegende Entscheidung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Entwicklungsrichtungen sein. Entscheiden wir uns für mehr Zuversicht und Miteinander.

Entscheiden wir uns für Alexander Van der Bellen.

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(Foto und Text:  Verein „Gemeinsam für Van der Bellen“)

Der erste Wahldurchgang am 24. April war für viele ein Protest – ein Protest gegen die Regierung, ein Protest gegen Faymann und Mitterlehner. Jetzt, am 22. Mai, geht es einzig und allein darum, wer der nächste österreichische Bundespräsident wird. Entweder Norbert Hofer, der als Kandidat der FPÖ voll auf Parteilinie ist, lächelnd Öl ins Feuer gießt und mit seinem Europa zerstörenden Kurs massiven Schaden für Wirtschaft und Arbeitsmarkt bedeuten würde. Oder Alexander Van der Bellen, der – seinem besten Wissen und Gewissen verpflichtet – Österreich in der Welt würdig vertritt, nach innen mit Mut, Verstand, Haltung und Zuversicht verbindet und tragfähige Lösungen einmahnt.

Ich bin davon überzeugt, dass es eine große Sehnsucht der Österreicher und Österreicher gibt, dass die Abwärtsspirale endlich gestoppt wird. Und ich bin überzeugt, dass wir das schaffen werden. Das ist nicht nur meine Überzeugung, sondern meine persönliche Erfahrung“, sagt Alexander Van der Bellen. „Ich bin vor 72 Jahren in Österreich als Flüchtlingskind zur Welt gekommen und habe mit eigenen Augen miterlebt, wie sich unsere Heimat aus den Trümmern, in die uns ein nationaler Wahn gebracht hat, befreit hat und über sich selbst hinausgewachsen ist. Der wichtigste Baustein dazu war: Der Wille zur Zusammenarbeit. Ich glaube an unser Österreich.“

Ich will der oberste Botschafter unserer Wirtschaft sein“

Die Lösung unserer aktuellen Probleme und Schwierigkeiten liegt sicher nicht in den extremen Antworten, sondern in Vernunft und Augenmaß. Ja, wir brauchen Veränderung, aber keine Zerstörung der gegenwärtigen Verhältnisse. Ja, wir brauchen einen neuen Aufbau. Aber bestimmt kein Chaos.

Die Zukunft jedes zweiten Arbeitsplatzes in Österreich hängt direkt oder indirekt von internationalen Aufträgen und Exporterfolgen ab. Vom Tourismus ganz abzusehen. „Ich möchte der Wirtschaft die Türen in der ganzen Welt öffnen und damit Jobs schaffen“, sagt Alexander Van der Bellen.

1,9 Millionen Menschen und ihre Familien sind vom Erfolg der Exportwirtschaft abhängig: ArbeiterInnen und Angestellte in der Großindustrie sowie in tausenden Klein- und Mittelbetrieben. Sie sind das Rückgrat unseres Wohlstandes und sie alle will Alexander Van der Bellen unterstützen.

Eine Einladung an alle

Für den kommenden Wahlsonntag muss klar sein: Wer weiß wählt oder nicht wählen geht, wählt gegen Österreich. Deswegen ist diese eine Einladung an alle Österreicherinnen und Österreicher, die einen Bundespräsidenten wollen, der Österreich im Ausland besser repräsentiert und im Inland verbinden kann.

Wer Österreichs Ansehen in Europa und der Welt stärken will, wählt am 22. Mai Van der Bellen.

LINKS:

Personenkomitee „Stimmen für Van der Bellen 2016“

Zur Person

Ziele und Inhalte

Aktiv werden


Auch Menschen, die anderen politischen Lagern angehören und am 24. April andere KandidatInnen gewählt haben, haben erkannt, dass es nun darum geht, einen autoritären und europafeindlichen Kurs des Landes zu verhindern.  Ein Beispiel dafür ist der Aufruf „Bürgerliche für Van der Bellen“, den u.a. der ehemalige Wiener Vizebürgermeister und spätere Minister bzw. Vizekanzler Erhard Busek unterstützt:

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Gute Argumente  aus der Sicht der arbeitenden Menschen führt die  Überparteiliche Initiative „GewerkschafterInnen für Van der Bellen“ an:  LINK

Und eine Stellungnahme pro Van der Bellen gab zuletzt auch die  Katholische Frauenbewegung Österreichs  ab.

 

Wohnen auf dem Einkaufszentrum?

Während auf der Leopoldauer Haide ein großer Teil des landwirtschaftlich genutzten Bodens für die Stadterweiterung herangezogen werden soll, werden in Transdanubien riesige Flächen für ebenerdige Einkaufszentren, Fachmärkte und „Parkplatzwüsten“ verschwendet.

Im  rot-grünen Regierungsübereinkommen  vom November 2015 (Seite 87) wurden nun die Erstellung einer Potentialstudie zur Überbauung von Handels- und Gewerbegebieten und die Ausarbeitung von Rahmenbedingungen hinsichtlich Wohnqualität vereinbart.

Gemeinderat  Christoph Chorherr  hatte vor einigen Jahren die Idee, Einkaufszentren mit (leistbaren) Wohnungen zu überbauen.
Im  Auhof-Center (14. Bezirk) wurde das erste Pilotprojekt im Jahr 2015 fertiggestellt:  71 Wohnungen, errichtet von der Wohnbauvereinigung der GPA mit Fördermitteln der Stadt Wien.

Bei neuen Projekten kommt ein solcher Mix bereits oft zur Anwendung.  Im 21. und 22. Bezirk gäbe es viele Gelegenheiten für Fortsetzungen – vor allem auch bei bestehenden Einrichtungen auf bereits versiegelten Flächen!

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Bei Neubauprojekten schon manchmal Standard:  Wohnungen über Einkaufszentrums-Bereichen. Beispiel „City Gate“, Aderklaaer Straße 29/Wagramer Straße195/Seyringer Straße  (Foto: G. Jordan).

Donaufeld-Beteiligungsprozess: Interessanter Zwischenbericht

Da der  Beteiligungsprozess zum Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld  Ende Dezember 2015 eine  Zwischenpause  eingelegt hat, sind nach einigen Monaten Wartezeit Befürchtungen laut geworden, dass der Bericht zurück gehalten oder „überarbeitet“ werden würde. Nach der Veröffentlichung auf der Website der Stadt Wien können wir nun aber erfreut feststellen, dass es dem Planungsbüro „stadtland“ sehr gut gelungen ist, die Stimmung unter den Beteiligten wiederzugeben.

Die vorliegende Dokumentation der Diskussionen zwischen politisch Verantwortlichen, PlanerInnen, städtischen Stellen auf der einen Seite und AnrainerInnen und anderen Interessierten auf der anderen Seite bildet in ausgewogener Weise die unterschiedlichen Positionen der Beteiligten ab.

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Eine der interessantesten Veranstaltungen:  Der Workshop zur baulichen Dichte  am 2. Juli 2015  (Foto: Heinz Berger).

Die Grünen Floridsdorf werden sich weiter gemeinsam mit den lokalen Bürgerinitiativen dafür einsetzen, dass das Engagement der AnrainerInnen entsprechend gewürdigt wird, und ihre Einwendungen auch in angemessener Weise im Zuge der anstehenden Flächenwidmung wiedererkennbar werden.

Inzwischen wurde vom Planungsressort auch schon eine Fortsetzung des Beteiligungsverfahrens zugesichert und die Ausschreibung vorbereitet. Ab Sommer soll es dann mit den angeregten Diskussionen über das zukünftige Donaufeld weiter gehen.

Der gesamte Bericht ist  HIER  zu finden.  

Bezirksrat Heinz Berger

BeteiligungsprozessDonaufeld_DeckblattZwischenbericht

AUSZÜGE AUS DER ZUSAMMENFASSUNG:

Im Rahmen der unterschiedlichen Veranstaltungen, den Gesprächen in der Infobox und auf dem Internetblog wurde eine Vielzahl an Anregungen und Ideen für den zukünftigen Stadtteil Donaufeld eingebracht. Ein Hauptanliegen der BürgerInnen im Donaufeld ist die Sicherung des geplanten Grünzugs bzw. darüber hinaus der weitgehende Erhalt des Grünraums sowie auch Flächen für landwirtschaftliche Produktion als wichtiges identitätsstiftendes Merkmal des Donaufeldes vorzusehen. Die bauliche Dichte des zukünftigen Stadtteils, die Höhe der Bebauung sowie Fragestellungen zu Mobilität waren für die BürgerInnen von großem Interesse. Darüber hinaus wurden zahlreiche Ideen und Vorschläge für einen lebendigen und vielfältigen Stadtteil eingebracht, von der Errichtung von Nachbarschaftsgärten über öffentlich zugängliche Badebereiche, Laufstrecken und vieles mehr.

Im Folgenden sind die Vorschläge, Anregungen und Themen, die die BürgerInnen im Rahmen des Prozesses bewegten, zusammengefasst dargestellt:

1. Beteiligungsprozess Donaufeld

Der Partizipationsprozess selbst, sowie die Möglichkeiten und Formate der Einbindung von Bürgerinnen und Bürger wurde in mehreren Veranstaltungen thematisiert. Aufgrund der Forderung eines direkten Austausches der BürgerInnen mit EntscheidungsträgerInnen wurde das Format „Runder Tisch Donaufeld“ eingeführt. Mit den wöchentlichen Sprechstunden in der Infobox wurde der Forderung nach einem fortlaufenden und direkten Informationsangebot nachgekommen. VertreterInnen der Bürgerinitiative fordern weiterhin mehr direkte Einflussnahme der BürgerInnen in den einzelnen Planungsschritten und dass die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses in die weiteren Planungen einfließen.

2. Grün- und Freiräume

Vorrangig gilt die Schaffung möglichst großer, nutzbarer und öffentlich zugänglicher Freiräume. Einige BürgerInnen und die Bürgerinitiative fordern zudem, dass mind. 1/3 der Fläche unbebaut bleibt, anstatt der im Leitbild vorgesehen 1/4. Öffentliche Grün- und Freiräume sollen multifunktional nutzbar sein, d.h. als attraktive Kommunikationsräume und Treffpunkte dienen. Öffentliche Grün- und Freiflächen sollen vielfältigen Nutzungsansprüchen gerecht werden und Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Gemeinschaftsgärten, Parks, Hundezonen, jugendgerechte und altersgerechte Freiräume etc. beinhalten. Ein oft geäußertes Anliegen war, dass auch naturbelassene Flächen im zukünftigen Stadtteil entstehen sollen bzw. wurde eine naturnahe Gestaltung weiter Teile des Grünzugs angeregt. Vielen ist auch der Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe im Donaufeld ein großes Anliegen. Diesbezüglich wurde auch auf die gute Bodenqualität und kurze Transportwege verwiesen. Darüber hinaus sollen die Grünzüge mit den wohnungsbezogenen Freiräumen vernetzt werden und öffentlich zugänglich sein. Auch die Einbeziehung von Gewässern in die Planungen der Grün- und Freiräume wurde vielfach angeregt. Der Bau des Donaufeldbachs (Verbindungsbach zwischen dem Marchfeldkanal und der Alten Donau) im Grünzug wird nach wie vor von vielen gewünscht.

3. Bebauung

Ein Großteil der BürgerInnen ist der Ansicht, dass im Donaufeld leistbarer Wohnraum entstehen, aber auf die soziale Durchmischung der Bevölkerung geachtet werden soll. Das Angebot unterschiedlicher Wohnungstypen und -größen wurde vielfach gewünscht (Genossenschafts-, Eigentums-, Miet-, Gemeindewohnungen). Viele sind der Meinung, dass Gebäude nicht zu hoch werden (max. 5 Stockwerke) und ausreichend Freiräume im Umfeld der Gebäude entstehen sollen. Die Bebauung im Donaufeld sollte kleinteilig und vielfältig sein: unterschiedliche Höhen der Gebäude, Abwechslung zwischen Flachdächern und Gaupen, Abwechslung hinsichtlich der Farbgestaltung etc. Auch die Bepflanzung von Gebäuden und Dächern wurde angeregt. In jedem Fall sollen keine „Wohnsilos entstehen, die Tokiostraße wird von Vielen als Negativbeispiel gesehen. Besonders soll auf ökologische und energieeffiziente Bauweisen geachtet werden. Das Donaufeld könnte hier eine Vorreiterrolle übernehmen. Als Ausgleich r den Grünflächenverlust durch die Bebauung sollen „Grüne Gebäude errichtet werden. Auch zahlreiche Ideen zu Wohnprojekten wurden von BürgerInnen eingebracht, wie etwa Generationenwohnen, familienfreundliches Wohnen und autofreie Wohnprojekte. Gemeinschaftsräume sollen ebenfalls zur Verfügung stehen. Bereits in der ersten Entwicklungsetappe sollen Flächen r Baugruppenprojekte vorgesehen sein. Baugruppen sollen dazu frühzeitig in den Prozess eingebunden werden.

4. Mobilität

AnrainerInnen berichteten in mehreren Veranstaltungen, dass in zum Stadtentwicklungsgebiet angrenzenden Straßen (Fultonstraße, Donaufelder Straße und Dückegasse) ein sehr hohes Verkehrsaufkommen herrscht und sind besorgt, dass durch die Entwicklung des Donaufelds ein zusätzliches Verkehrsaufkommen entsteht, welches eine große Belastung für die umliegenden Gebiete darstellt. Viele begrüßen deshalb auch den im Leitbild verankerten Ansatz zum „Autoreduzierten Stadtteil“ und wünschen sich die Umsetzung innovativer Mobilitätskonzepte und dass möglichst viele der zukünftigen BewohnerInnen auf ein Auto verzichten. Ein sehr gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln, eine hohe Attraktivität für Zufußgehende und Radfahrende (z.B. niveaugleiche Begegnungszonen) und ein gut funktionierendes Stellplatzmanagement wurden diesbezüglich in den Veranstaltungen und der Infobox häufig angeregt. Bezüglich der Organisation der Stellplätze gingen die Meinungen immer wieder auseinander. Viele sehen die Umsetzung der „Mobilitypoints“ (Sammelgaragen mit kombinierten Mobilitätsangeboten) als wichtigen Teil des Mobilitätskonzeptes. Andere finden es wichtig, dass die Zufahrt zu den Häusern weiterhin möglich ist vor allem alte Leute machen sich Sorgen wie sie den Einkauf ohne Auto bzw. Auto vorm Haus bewältigen können. Innovative Transportkonzepte sind hier gefragt. Darüber hinaus ist eine gute fußläufig erreichbare Nahversorgung entscheidenddas Donaufeld soll ein Stadtteil der kurzen Wege werden. Dazu sollten auch Strategien umgesetzt werden, die die Ansiedlung kleiner Geschäfte und Lokale im Gebiet fördern. Ein autoreduzierter Stadtteil würde die Aneignung des Straßenraums durch ihre BewohnerInnen ermöglichenvor allem auch Kinder könnten sich „gefahrlos“ im Stadtraum bewegen.

Die Errichtung von Rad- und Fußwegen durch das Gebiet wird begrüßtvor allem eine Verbindung von der Donaufelder Straße bis zur Alten Donau würde einen Mehrwert für das Gebiet darstellen. Es bedarf ausreichend Stellplätze für Fahrräder im öffentlichen Raum sowie in den Wohnhausanlagen mit barrierefreien Zu- und Wegfahrmöglichkeiten und auch Abstellmöglichkeiten für Räder von BesucherInnen. Gute Verbindungswege zu den Verkehrsknotenpunkten sind wichtig sowie mehr und sichere Abstellanlagen bei den U-Bahnhaltestellen Floridsdorf und Kagran. Außerdem ist auf eine ausreichende Breite der Radwege zu achten. Auch die Umsetzung von Citybike-Stationen (Fahrradverleihstationen) wurden angeregt.

Das Donaufeld als autoreduzierter Stadtteil sollte schon frühzeitig kommuniziert werden, sodass künftige BewohnerInnen ihre neue Wohnung auch nach diesem Gesichtspunkt wählen können.

5. Soziales und kulturelles Umfeld

Aktionsflächen für Begegnung“ in unterschiedlichen Größen und generationsübergreifend sollen geschaffen werden, damit Feste, Workshops, Theater, Zirkus, Märkte etc. abgehalten werden können. Auch genügend Freiflächen zum „abhängen und relaxen“ soll es geben. Die Einrichtung des öffentlichen Raums könnte Brunnen, Bäume, Sandkiste, Bocciaplatz, Skatepark, Tischtennistische, Ballspielflächen etc. beinhalten. Auch Gastronomie soll den zukünftigen Stadtteil beleben (Kiosk, Café, Gaststätten etc.). Zudem wurde ein Kulturzentrum, (Kreativ-)Werkstätten, ein Nachbarschaftszentrum und ein Veranstaltungszentrum für SeniorInnen angeregt sowie ein Jugendtreff oder Jugendzentrum bzw. Platz für Jugendliche ohne Konsumzwang. Besonders das Zusammenleben von Alt und Jung soll von Beginn an gefördert werden.

Zur Stärkung der Gemeinschaft wurde von vielen BürgerInnen eine hohe Anzahl an Gemeinschaftsgärten gewünscht. Auch Möglichkeiten soziale Nutzungen zu integrieren, wie ein Open Air Kino/Programmkino, eine öffentliche Bücherei und eine gemeinsame Musikschule für den 21. und 22. Bezirk (im Zentrum), Proberäume für MusikerInnen, Ausstellungsräume für Künstler und Platz für Sport (öffentlich zugänglich / nutzbar) sollten in den weiteren Überlegungen berücksichtigt werden. Wichtig ist den BürgerInnen auch bestehende Institutionen einzubinden und die Nachbarschaftsbildung zu begleiten. Grundsätzlich ist auf Barrierefreiheit zu achten.

6. Alte Donau

Eine Aufwertung des Uferbereichs entlang der Alten Donau wurde zahlreich eingefordert, besonders da hier steigender Nutzungsdruck zu erwarten ist. Die geplante Fußgänger und Radfahrbrücke wurde von den BürgerInnen sehr begrüßt. Wichtig war den BürgerInnen vor allem, dass die Alte Donau weitestgehend autofrei bleibt bzw. wird.

 

Rund um’s Rad

Am 29. April 2016 veranstaltete die „Radlobby Floridsdorf“, zum zweiten Mal nach 2015, wieder eine Radrundfahrt, um sowohl auf das Potential des Fahrradverkehrs als auch auf Problemstellen im Bezirk hinzuweisen. Etwa 50 RadfahrerInnen, darunter auch Familien mit Kindern, nutzten die Gelegenheit, einmal unter dem Schutz der Polizei auch auf den Hauptstraßen gefahrlos fahren zu können. Auch die Klubobfrau der GRÜNEN, Susi Dietl, und der Vorsitzende der Verkehrskommission der Floridsdorfer Bezirksvertretung, Josef Fischer (SPÖ) waren mit dabei.

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Die 2. Floridsdorfer Radrundfahrt macht Station in Jedlesee  (Foto: Heinz Berger).

Für den 24. September 2016 – Treffpunkt:  um 15 Uhr vor dem Amtshaus, Am Spitz 1 – plant die „Radlobby 21“ ihre 3. Floridsdorfer Radrundfahrt, die die TeilnehmerInnen auch durch das Donaufeld führen und wieder Vorschläge zur Verbesserung einer umweltfreundlichen Verkehrs-Infrastruktur vor Ort aufzeigen wird.

Am 4. Mai war es wieder einmal so weit: der Gratis-Fahrradcheck der Wiener Grünen, „Radrettung“ genannt, gastierte in Donaufeld – gleich beim Schulcampus auf den ehemaligen „Bombardier“-Gründen.  Neben dem Know-how der FahrradmechanikerInnen waren diesmal auch Materialien über Alexander Van der Bellen gefragt und es kam zu vielen interessanten Diskussionen über die Bundespräsidentschaftswahl.

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4. Mai 2016:  Die grüne „Radrettung“ beim Campus Donaufeld  (Foto: Alexander Polansky).

Der „RadlerInnen-Stammtisch Transdanubien“ findet regelmäßig (Ausnahme: Feiertage) am 1. Mittwoch jedes ungeraden Monats um 18:30 Uhr im Gasthaus Birner, An der Oberen Alten Donau 47, statt.  Treffen der „Radlobby Floridsdorf“-Kerngruppe gibt es jeden 1. Mittwoch der geraden Monate um 18:30 Uhr.  Interessierte können sich an   wien21@radlobby.at  wenden.