Runder Tisch zum Freiraumkonzept westlich der Dückegasse

Das Freiraumkonzept für die erste Entwicklungsetappe des Stadterweiterungsgebiets Donaufeld (westlich Dückegasse) war Thema des „Runden Tisches“ im Rahmen des Beteiligungsverfahrens am 16. März 2016.
Rund 30 TeilnehmerInnen diskutierten unter der Moderation von Philip Krassnitzer (Raumplanungsbüro „stadtland“) mit den ExpertInnen DI Anna Detzlhofer, deren Büro „DnD Landschaftsplanung ZT KG“ das Freiraumkonzept entworfen hat, und DI Alexander Mrkvicka von der Magistratsabteilung MA 49 (Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien), die für Gestaltung und Pflege der öffentlichen Grün- und Freiflächen verantwortlich ist.


Philip Krassnitzer vom Büro „stadtland“ bei der Einleitung  (Fotos: G. Jordan).

Anwesend waren auch die für das Zielgebiet Donaufeld zuständige Beamtin DI Susanne Fabian (MA 21) und Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Ilse Fitzbauer (SPÖ).
Zu Beginn der Veranstaltung verteilten Anna Karall und Evelyn Weber von der „Initiative Donaufeld“ ein Flugblatt, in dem die wichtigsten BI-Forderungen zusammengefasst sind.

Die Diskussion wurde, wie schon bei früheren Runden Tischen, im sogenannten „Fishbowl-Format“ geführt, d.h. dass sich jene TeilnehmerInnen, die etwas fragen oder anmerken wollten, in einen inneren Sesselkreis zu den ExpertInnen setzen konnten, während jene im Außenkreis zuhören.
Frau DI Detzlhofer stellte die Planungen bezüglich des Grünzugs vor:  Er soll, nachdem er schon „seit fast einer Generation“ in Diskussion ist, demnächst angegangen werden. Er verläuft Nord-Süd, und ein sog. „Ereignisband“ wird eine ihn querende West-Ost-Achse sein – mit Schulen, Geschäften, einer Promenade, etc.  – für „urbanes Leben“ also.


Frau DI Anna Detzlhofer erläutert die Lage von Grünzug und „Ereignisband“.

An dem Schnittpunkt dieser beiden Achsen soll ein zentraler Quartierspark entstehen, möbliert, und mit Beleuchtung (im Gegensatz zu den naturnah gestalteten und künftig als SWW-„Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel“ gewidmeten Bereichen des Grünzugs) und als „sozialer Sicherheitsraum“. Der vorhandene nutzbare Grünraum in der Umgebung des Planungsgebietes (vor allem Parks) sind nur „Einsprengsel“, wie auf einer Karte ersichtlich ist.


Die Lage der öffentlichen Parks und Grünflächen in der Umgebung des Zielgebiets.

DI Alexander Mrkvicka betonte, dass der Grünzug eine Verbindung für FußgängerInnen und RadfahrerInnen von der Alten Donau nach Norden sein soll, aber gleichzeitig auch ein Ruhe- und Erholungsraum. Die Gestaltung soll bewusst nicht im Detail festgelegt sein, um nutzungsoffen und flexibel zu sein. Es können sich da z.B. Wiesen befinden, auf denen erst später ein Selbsterntefeld entsteht, ein Nachbarschaftsgarten, o.ä.


DI Alexander Mrkwicka (MA 49) trat für Flexibilität bei der zukünftigen Nutzung ein.

Die erste Frage (und konkrete Anregung) kam von Michael Paulitsch, einem Anrainer aus der Kefedergrundgasse:  Er wünscht sich einen Weg für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zwischen der Angyalföldstraße (Schicht-Gründe, „Paradeisgartl“) und der Donaufelder Straße neben der Anlage von „Neues Leben“ auf Nr. 115. Wenn die Stadt Wien dort einen Streifen von rund 1.000 m² ankaufen oder den EigentümerInnen einen Tausch vorschlagen würde, dann ließe sich eine öffentliche Verbindung zwischen der Hans-Czermak-Gasse und dem Grünzug südlich der Donaufelder Straße herstellen, die Umwege vermeidet.
Grün-Bezirksrat Heinz Berger appellierte, bei Entscheidungsfindungen auch VertreterInnen der BürgerInneninitiativen – als „ExpertInnen voir Ort“ – teilnehmen zu lassen, um das dort gesammelte lokale Wissen einfließen zu lassen und so den politischen und zivilgesellschaftlichen Prozess zusammenzuführen. BV-StVin Ilse Fitzbauer antwortete, dass der Bezirksvorsteher dafür keine Kompetenz habe, er könne Informationen nur weiterleiten.


Bezirksrat Heinz Berger bei seiner Wortmeldung.

Hier kurz zusammengefasst einige der angesprochenen Themen und die Antworten der ExpertInnen:

Klima:  Der Grünzug alleine wird für die Frischluft-Versorgung nicht reichen. Derzeit ist die Leopoldauer Haide eine Insel, die Kühlung bringt.
Antwort:  Auch auf Plätzen im Wohngebiet werden Bäume stehen, und die Innenhöfe der Blöcke werden begrünt.


Evelyn Weber (Initiative Donaufeld, rechts) im Gespräch mit Frau DI Detzlhofer.

Grünzug:  Welche Dimensionen hat der Grünzug? Was ist mit dem (kleineren) westlichen? Wird es Verschwenkungen geben, wenn nicht alle Grundstücke in öffentlichem Besitz sind?
Antwort: Die Breite des zentralen Grünzugs wird mindestens 30 Meter sein, für den westlichen gibt es noch keine Detailplanung. Im Endausbau soll der Grünzug jenes Gebiet umfassen das SWW gewidmet ist. Derzeit bewegt sich einiges, da der Grünzug nicht überall den Grundstücksgrenzen (z.B. von Flächen die Bauträgern gehören) entspricht.

Widmung:  Wie ist der Zeitplan für die Umwidmung?
Antwort:  Vor dem Sommer 2017 kommt die öffentliche Auflage, möglicherweise im Herbst der Beschluss im Gemeinderat, im Laufe des Jahre 2018 findet der Bauträgerwettbewerb statt. Auch „Fixstarter“, die bereits Grundflächen besitzen, müssen sich einer Jury stellen. Der Wohnfonds vergibt Förderungszusagen an jene, die Qualität anbieten.

Landwirtschaft:  Bleibt diese zum Teil erhalten?
Antwort:  Es gibt den „Agrarstrukturellen Entwicklungsplan für Wien“ (AgSTEP 2014), in dem ca. 900 Hektar als Bio-Landwirtschaftsflächen vorgesehen sind. Der Großteil liegt aber nicht im Donaufeld, sondern weiter nördlich – zwischen Bisamberg und Norbert-Scheed-Wald, und auch in der Lobau.

BürgerInnen-Anliegen:  Politiker sitzen in Aufsichtsräten von Bauträgern. Wer ist Ansprechperson für die Anliegen der BürgerInnen? Seit Beginn des Beteiligungsprozesses wurden über 2.500 Unterschriften für eine Petition gesammelt, aber es hat sich NICHTS bezüglich Dichte und Anzahl der Wohnungen verändert. Das sei demotivierend.


Elisabeth Marterbauer-Herdin, Initiatorin der Petition zur Bebauung des Donaufeldes.

Antwort:  Das Büro „stadtland“ kann Anliegen weiterleiten. Es ist ein Erfolg, dass das Format „Runder Tisch“ eingeführt wurde, dass die Widmung im Laufen ist, eine Zwischennutzung und die Information vor Ort funktioniere.

Durchwegung:  Wieso wird auf die Anschlusspunkte der Wege im Norden und Süden des Grünzugs vergessen?
Antwort:  Diese sind in der Natur noch nicht vorhanden. Die „Epk“ (Erholungsgebiet-Park) gewidmeten Flächen entlang der Oberen Alten Donau sollen in der nächsten Entwicklungsetappe frei gemacht werden.

Bodenqualität:  Die Anrainerin Elisabeth Tulla, die auf ihrer südlich der Donaufelder Straße gelegenen Streuobstwiese 23 Obstbäume gepflanzt hat (von denen 13 bereits ersetzt werden mussten) betonte die Qualität des Ackerlands im Donaufeld: der Boden sei besser als jener im Marchfeld, weil mit Pferdemist gedüngt wird und keine Pestizide verwendet werden. Sie verteilte an die TeilnehmerInnen des Runden Tisches von den Gärtnern angebauten Salat und Kräuter.
Antwort:  Der Boden wird nicht entsorgt und deponiert, sondern soll im Zuge der Umbauten in den Grünanlagen verwendet werden.

G. J.

Baugruppen-Projekte boomen – auch in Transdanubien

Bei einer  Exkursion in die Seestadt Aspern im Oktober 2014  konnten sich Interessierte aus Donaufeld ein Bild von den ersten dort fertiggestellten Baugruppenprojekten machen.


Exkursion der Grünen in die Seestadt Aspern, 2014.  Blick in die Maria-Tusch-Straße (Foto: Ingrid Rapf).

Inzwischen hat sich viel getan:  Im  Que[e]rbau  werden im Frühsommer 2017 die Schlüsseln übergeben. Es ist das sechste realisierte Baugruppenprojekt in diesem neuen Stadtteil und befindet sich im Südwesten der Seestadt, am Beginn von Maria-Tusch-Straße und Yella-Hertzka-Park. Aktuell (März 2017) wird auf der Baustelle fleißig gearbeitet, der Rohbau ist fertig, der Innausbau voll in Gang, die Fassade musste aufgrund des Dauerfrostes noch etwas warten. Die 40 Personen umfassende Baugruppe hat mit Roland Hampl ihren eigenen Planer, der auch mit einzieht: „5 Jahre sind seit den ersten Planungen in der queeren Gruppe vergangen und wir haben einiges an Energie und Überlegungen in das Projekt hineingesteckt. Wir wollten nicht nur ein tolles Wohnhaus errichten, sondern eines in dem Offenheit und Toleranz gelebt wird. Deshalb freuen wir uns, wenn unser Nachbarschaftslokal von vielen SeestäderInnen besucht werden wird.“
Der Mitinitiator und Vereinsobmann von Que[e]rbau, Andreas Konecny:  „Wir haben uns die Aufgabe gestellt, die Que[e]rbau-Wohnungen so zu errichten, dass Wohnen für alle leistbar ist und im Alltag einige Annehmlichkeiten bietet: Wellness, Seminar- und Yogaraum, Co-Office, Lagerraum für Lebensmittel (Food-Coop) und Nachbarschaftslokal. In Kooperation mit der Diakonie wird in dem Projekt auch an Wohnraum für geflüchtete Menschen gedacht.“
Das Wohnprojekt umfasst insgesamt 33 individuell geplante Wohnungen, davon sind 2/3 geförderte Mietwohnungen und 1/3 besonders leistbare „Smart“-Wohnungen.


Der Rohbau des Projekts „Que[e]rbau“ im Jänner 2017  (Foto: Que[e]rbau).

Schon vor einiger Zeit hat sich die  Initiative „ZUSAMMEN_BAUEN“  gebildet, die im Stadterweiterungsgebiet Donaufeld ein Baugruppenprojekt realisieren möchte.
Ein solches wäre zweifellos Teil einer nachhaltigen Beteiligungskultur, da Baugruppen über den eigenen Bauplatzrand hinaus denken, die Nachbarschaft einbeziehen und die Kommunikation mit Angeboten im „Grätzl“ fördern.
Bei einer  Informationsveranstaltung am 20. Februar 2015  im Gemeinschaftsraum der „Autofreien Mustersiedlung“ wurden erste Ideen vorgestellt.


Baugruppen-Infoveranstaltung im Februar 2015 in Donaufeld  (Foto: Gerhard Jordan).

Während in anderen Bezirken bereits erfolgreiche Projekte be- bzw. entstehen (etwa das  Wohnprojekt Wien  beim Bednar-Park im 2. Bezirk oder die Initiativen „Grätzelmixer“, „bikes & rails“ und „Gleis 21“ im Sonnwendviertel beim Hauptbahnhof), tut sich nun auch in Floridsdorf einiges:
So ist im südwestlichen Teil des Areals des Gaswerks Leopoldau, an der Marischkapromenade, das  Baugruppenprojekt „Pegasus 21“  geplant, und im Rahmen der Bebauung der „Siemensäcker“ (zwischen Leopoldine-Padaurek-Straße und Steinheilgasse) entsteht eine Wohngruppe.  Mehr Informationen unter  hallo@wohnsyn21.at  oder Tel. 01/522 01 19.


Auch auf dem Areal der „Siemensäcker“ ist ein Projekt geplant:  die Wohngruppe „wohn.syn.21“ (Foto: G. Jordan).

Gerade das Stadterweiterungsgebiet Donaufeld, wo neue Wege der Planung gegangen werden können, bietet ideale Voraussetzungen für ein neues Baugruppen-Projekt!

Interessierte können sich unter  info@baugruppen-donaufeld.at  melden.

 

 

Gedenkveranstaltung im Goethehof am 22. März

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GEDENKVERANSTALTUNG

ZUR ERINNERUNG AN ANNI HAIDER (1902-1990)

Am 12. Februar 1934 kämpfen im Wiener Goethehof, einem 1929/30 errichteten Gemeindebau des „Roten Wien“, Schutzbündler gegen die faschistische Heimwehr.
Unter ihnen ist eine junge Frau, Anni Haider, Textilarbeiterin und politische Aktivistin. Als immer klarer wird, dass der Kampf verloren ist, deckt sie mit dem Maschinengewehr den Rückzug der fliehenden Männer. Verletzt und von der Polizei gesucht, verbirgt sie sich daraufhin einige Tage im damaligen Überschwemmungsgebiet der Donau, bis ihr aus der nahe gelegenen Armensiedlung „Brettldorf“ (die sich ungefähr an der Stelle der heutigen „Donau-City“ befand) Hilfe angeboten wird.

Die Historikerin  Dr. Karin Berger, die Anni Haider mit dem Film „Tränen statt Gewehre“ (1983) ein Denkmal setzte, wird nach der 20-minütigen Filmvorführung weitere spannende Geschichten aus dem Leben dieser beeindruckenden Frau erzählen. –  Am  22. März 2017 ab 19 Uhr im Lokal „Werkl“ im Goethehof, ca. 5 Gehminuten von der U1-Station Kaisermühlen-VIC entfernt.

In einer Zeit, da in mehr und mehr Ländern demokratische Rechte abgebaut werden und autoritäre Regime erstarken, hat dieser Film besondere Aktualität:  im Jahr 1934 unternahm die österreichische ArbeiterInnenbewegung den Versuch, dem Faschismus aktiv entgegenzutreten – besonders im Wien nördlich der Donau.

Für die Überparteiliche Gedenkplattform Transdanubien:
Heinz Berger, Hans Höllisch, Christine Hulatsch, Karl Inmann, Gerhard Jordan, Bernhard Koch, Heidi Sequenz, Franz Wagner, Hanni Wagner.

Anmeldung unter:  heidi.sequenz@chello.at


Über die  GEDENKPLATTFORM

Die „Überparteiliche Gedenkplattform Transdanubien“ wurde Ende 2011 gegründet, der Anlass war die Weigerung der FPÖ Donaustadt eine Straße im Bezirk nach Anne Frank zu benennen.

Im  März 2012  und  2013  fanden vor der Donaucity-Kirche in Kaisermühlen Kundgebungen anlässlich des Jahrestages des „Anschlusses“ statt, bei denen an den Einmarsch der Hitler-Truppen 1938 und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert wurde.

Am  12. März 2014  wurde eine Lesung und Diskussion mit dem Zeitzeugen Univ.-Prof. Peter Weinberger aus dessen Buch „Wohlgeordnete Einsamkeit“ veranstaltet, bei der auch Erinnerungen an das Donaufeld der ersten Nachkriegsjahre zur Sprache kamen.

Am  12. April 2015  erinnerte die Plattform mit einer Gedenkwanderung an den 70. Jahrestag der Befreiung Transdanubiens. Gemeinsam mit dem Archäologen Mag. Thomas Pototschnig gedachten wir jener Opfer, die in der Militärschießstätte am Bruckhaufen sowie in den Floridsdorfer KZ-Nebenlagern, bei Zwangsarbeiten und Todesmärschen umkamen.

Am  17. März 2016  erinnerten wir mit einer Veranstaltung an die bis Anfang der 1960er-Jahre im Bereich Ringelseeplatz im 21. Bezirk lebenden Lovara, Sinti und Roma – mit Berichten von ZeitzeugInnen und vielen Fotos. In der Franklinstraße ist nun die Schaffung einer Erinnerungsstätte für die Lovara, Sinti und Roma, von denen viele Opfer der Verfolgung in NS-Zeit wurden, geplant.

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Der Goethehof (Schüttaustraße 1-39) nach den Kämpfen im Februar 1934.  Kaisermühlen gehörte vor 1938 noch zum 2. Bezirk Wiens. ( © INTERFOTO / Alamy Stock Photo )

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Der Goethehof heute.  (Foto: G. Jordan)

 

Nein zu TTIP, CETA und TiSA!

Das Ergebnis: 562.552 Stimmen österreichweit!  –  das sind  8,88% der Stimmberechtigten.

21. und 22. Bezirk: jeweils 6,13% der Stimmberechtigten (insgesamt 14.119 Stimmen).

Nein zu TTIP, CETA und TiSA –  Grüne unterstützen Volksbegehren

Die Handelsabkommen TTIP und CETA sowie das Dienstleistungsabkommen TiSA sollen verhindert werden. Unterzeichnen Sie zwischen 23. und 30. Jänner 2017 auf Ihrem Gemeindeamt!

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Widerstand gegen Handels-, Investitionsschutz- und Deregulierungsabkommen

Das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA ist ein weiterer Schritt im Widerstand gegen unfaire Handelsabkommen. Über 400 Gemeinden in Österreich haben sich bereits „TTIP-CETA-TiSA-frei“ erklärt. In allen neun Bundesländern, vom Nationalrat, dem Bundesrat und den Landeshauptleuten gibt es Resolutionen gegen die Handelsabkommen. Die von NGOs mit Unterstützung der Grünen selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative „Stopp TTIP“ brachte es 2015 auf mehr als 3 Millionen Unterschriften und gilt damit als bisher erfolgreichste. In Österreich beteiligten sich ca. 100.000 Menschen. Jetzt soll der Nationalrat dem Wunsch der BürgerInnen entsprechend handeln und die Handelsabkommen ablehnen. Unterstützen Sie daher das Volksbegehren!

Falsche Versprechen

Die Handelsabkommen TTIP und CETA sowie das Dienstleistungsabkommen TiSA befördern angeblich  die Wirtschaft  und geben vor Arbeitsplätze zu schaffen. So lautet zumindest das Credo der BefürworterInnen. Die Wachstumsprognosen  sind mit etwa 0,4 Prozent auf 10 Jahre äußerst  bescheiden. Der Preis, der dafür bezahlt werden soll – die Aushöhlung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – ist demgegenüber hoch. Auch das Absenken von Lebensmittelstandards, Umwelt-, VerbraucherInnen- und ArbeitnehmerInnenschutz steht zu befürchten.

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Entscheidend ist der grenzüberschreitende zivilgesellschaftliche Widerstand gegen die Freihandelsabkommen.

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CETA, TTIP und TiSA stoppen!

CETA  (Comprehensive Economic and Trade Agreement)
CETA, das Handelsabkommen der EU mit Kanada, braucht nur noch eine Hürde, damit es vorläufig in Kraft treten kann. Mitte Februar steht die Entscheidung im Europäischen Parlament an. Sollte dieses dem Abkommen grünes Licht geben, liegt es in der Hand des Nationalrats, CETA doch noch zu stoppen. Denn damit der gesamte Vertrag in Kraft treten kann, müssen auch die Abgeordneten im österreichischen Parlament zustimmen.

TTIP  (Transatlantic Trade and Investment Partnership)
Die Verhandlungen zum Handelsabkommen der EU mit den USA liegen aufgrund des Präsidentenwechsels in den USA zwar derzeit auf Eis. Das heißt aber nicht, dass TTIP damit tot ist. Denn die EU hält nach wie vor am Verhandlungsmandat, das von allen Regierungen der EU-Mitgliedstaaten erteilt wurde, und an einem zügigen Abschluss fest.

TiSA  (Trade in Services Agreement)
Das Dienstleistungsabkommen TiSA, das die EU derzeit mit 22 anderen Ländern (*) verhandelt, steht nach Aussagen der Verhandlungsführer knapp vor dem Abschluss. TiSA zielt darauf ab, öffentliche Dienstleistungen für ausländische Konzerne der Vertragspartner zu öffnen. Derartige Schritte  führten in vielen Ländern zu gestiegenen Preisen, Verlust der Versorgungssicherheit der Bevölkerung, mangelnde Wartung der Infrastruktur etc. Die Auswirkungen der Liberalisierung und Privatisierung waren bei der britischen Eisenbahn, der Wasserversorgung in Paris oder dem öffentlichen Verkehr in Stockholm so fatal, dass diese Dienstleistungen wieder in die öffentliche Hand zurückgeführt wurden. Mit TISA wäre das nicht mehr möglich. Im Vertrag soll nämlich das einmal erreichte Liberalisierungsniveau festgeschrieben werden. Die BürgerInnen hätten dann das Nachsehen.

Wir können TTIP, CETA und TiSA noch verhindern. Unterzeichnen Sie das Volksbegehren 23.-30. Jänner!

Materialien dazu auf der Homepage:  http://www.volksbegehren.jetzt/

(*)  Australien, Chile, Taiwan, Costa Rica, EU, Hongkong, Island, Israel, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea, Liechtenstein, Mauritius, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Pakistan, Panama, Peru, Schweiz, Türkei und Vereinigte Staaten von Amerika.

Zum Jahreswechsel

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Das Team des „GrünRaum Donaufeld“

wünscht Ihnen ein gutes neues Jahr!

 

„Runder Tisch“ in Donaufeld zum Thema Mobilität

Am Dienstag, 13. Dezember 2016 fand im Haus der Begegnung Floridsdorf ein „Runder Tisch“ zum Mobilitätskonzept im Zielgebiet, in der ersten Phase entlang der Dückegasse statt. Matthias Cremer von den Wiener Linien, Peter Lenz von der Magistratsdirektion und Martin Niegl von „komobile“ standen für die Diskussion zur Verfügung.

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Nach der Begrüßung durch Herbert Bork (stadtland) wurde das Mobilitäts- und Freiraumkonzept für die erste Entwicklungsphase von Martin Niegl präsentiert. Donaufeld wurde als autoreduzierter Stadtteil dargestellt, der in erster Linie mittels öffentlichem Verkehr, Rad- und FußgängerInnenverkehr erschlossen werden soll und weniger durch motorisierten Individualverkehr. Dazu sollte auch die Organisation der Garagen beitragen, da derzeit nur eine Quote von 0,5 Auto-Stellplätzen (zur einen Hälfte in Tiefgaragen, zur anderen in Sammelgaragen) pro Wohnung vorgesehen ist. Die Sammelgaragen befinden sich an den sogenannten Mobility-Points, wo auch Radverleih, Car Sharing, Elektro-Tankstellen und der öffentliche Verkehr geplant sind.

Im Endausbau sollen die Buslinie 33A und eine neu errichtete Straßenbahn quer durch das Stadtentwicklungsgebiet zu den nächsten Stationen hochrangiger Verkehrsmittel führen und damit eine sehr gute öffentliche Versorgung sicherstellen. Daneben führen auch wichtige, teilweise ebenfalls neu zu errichtende Radrouten durch die Region.
In der ersten Phase soll aber nur ein Bus entlang der Dückegasse (in beide Richtungen) geführt werden, da die Ost-West-Verbindungen mangels Erschließung der Grundstücke noch nicht möglich sind.

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Nach der Präsentation der Pläne hatten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, am Runden Tisch mit den PlanerInnen Fragen zur Mobilität im zukünftigen Donaufeld zu diskutieren.
Als Erstes wurde beklagt, dass die Kreuzung Donaufelder Straße
Dückegasse/Katsushikastraße bereits heute sehr überlastet ist, und durch 15.000 neue BewohnerInnen noch stärker belastet werden wird. Der Stau auf allen Zufahrtsstraßen reicht oft mehrere hundert Meter zurück, beeinträchtigt teilweise auch Bus und Straßenbahn, aber auch RadfahrerInnen und FußgängerInnen klagen über die langen Wartezeiten. Hier ist leider kurzfristig keine Lösung in Sicht, aber genau deshalb ist es auch unbedingt notwendig, dass möglichst viele der zukünftigen BewohnerInnen die öffentlichen Verkehrsmittel verwenden oder mit dem Rad fahren, da längerfristig nur darin die Lösung zu finden sein wird.

Thematisch daran anschließend wurde bei dieser Gelegenheit auch wieder von mehreren TeilnehmerInnen darauf hingewiesen, dass die Verdoppelung der Stellplätze von den ursprünglich geplanten 1.800 auf 3.600 die ohnehin schon sehr hohe Belastung durch den Autoverkehr weiter verschärfen wird. Außerdem wurde beklagt, dass dem aktuellen Trend weg vom privaten Autobesitz hier nicht genug Augenmerk geschenkt wurde, da die Tiefgaragen, die nach den Grundstückskosten die größten Preistreiber im Wohnbau sind, oftmals zu einem beträchtlichen Teil leer stehen und eigentlich schon heute ein antiquiertes Modell darstellen, was die BewohnerInnen Jahrzehnte lang finanziell belasten wird.

Ein weiteres Problem, das von mehreren TeilnehmerInnen angesprochen wurde, ist die Erschließung durch einen Autobus entlang der Dückegasse in der allerersten Entwicklungsphase (Phase 1a).

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Die Distanz zwischen einzelnen Wohnhäusern und den Busstationen würde nach den vorliegenden Plänen bis zu 400 Meter betragen, was erfahrungsgemäß den bereits überwunden geglaubten Trend zum Auto neuerlich fördern würde. Besonders schade ist, dass der Bus entlang der Wohnhäuser mit Tiefgaragen fahren wird, während die BewohnerInnen der westlich gelegenen Häuser mit dem zukunftsweisenderen Verkehrskonzept auf den geplanten Bus bei den Mobility-Points noch ein paar Jahre warten und vorerst zu Fuß zur Station gehen müssten.

Wenn man tatsächlich einen autoreduzierten  Stadtteil realisieren möchte, muss man die neuen BewohnerInnen dazu motivieren, von Anfang an möglichst wenig mit dem Auto zu fahren. Dafür sollte man hier nochmals alle Möglichkeiten prüfen, um doch noch den Bus vom ersten Tag an zu den Mobility-Points zu bringen.

Heinz Berger

 

 

Das Ergebnis der Bundespräsidenten-Wahl in und um Donaufeld

Der 4. Dezember 2016 wird wohl in die Geschichte eingehen:  Nach dem längsten Wahlkampf den Österreich je gesehen hat, wird im dritten (eigentlich sogar vierten, weil ursprünglich der 2. Oktober als Wahltag vorgesehen war) Anlauf Alexander Van der Bellen zum Bundespräsidenten gewählt. Gegenüber dem Ergebnis der vom Verfassungsgerichtshof nach einer Anfechtung durch die FPÖ aufgehobenen Stichwahl vom 22. Mai gelingt ihm eine Verelffachung (!) des Vorsprungs zu Norbert Hofer auf über 348.000 Stimmen.

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Das österreichweite Endergebnis lautet 2,472.892 Stimmen und 53,79%.

Platz 1 erreichte „VdB“ in 6 von 9 Bundesländern (diesmal auch in Niederösterreich und Salzburg), in allen Städten mit mehr als 30.000 EinwohnerInnen mit Ausnahme Villachs und in allen Wiener Bezirken – sogar das „blau regierte“ Simmering konnte „umgedreht“ werden. In Wien wurde mit 65,68% der Stimmen fast eine Zweidrittelmehrheit erreicht. Die Sprengel-Karte auf „wien.gv.at“ zeigt das Ergebnis auf Sprengelebene:

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Was sich schon in der ersten Stichwahl gezeigt hatte, verstärkte sich noch:  Es kam zu einer breiten, überparteilich getragenen Wahlbewegung, an der sich zahlreiche junge Menschen beteiligten – auch in Floridsdorf, was sich z.B. an den vielen engagierten Freiwilligen bei den VdB-Infoständen bei den Stammersdorfer Weinfesten zeigte.
Aktivitäten in den „social media“ stiegen sprunghaft an, Videos wurden gedreht, „Flashmobs“ veranstaltet, musiziert, Tausende Menschen spendeten für die VdB-Kampagne, im Freundes- und Bekanntenkreis wurden Gespräche geführt (über die Generationen hinweg), zahlreiche Unterstützungskomitees bildeten sich, Persönlichkeiten aus allen Parteien außer der FPÖ gaben Empfehlungen für Van der Bellen ab, unter ihnen zahlreiche BürgermeisterInnen wie etwa Michael Häupl aus Wien. Auch Beiträge wie das Interview mit Frau Gertrude, der 89jährigen Holocaust-Überlebenden, und die „Lied-Spende“ von Rainhard Fendrich („I am from Austria“) spielten wohl eine Rolle.

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Überparteiliche Unterstützung:  Der Schlüssel zum Erfolg  (Foto: G. Jordan)

Unter den Motiven, Van der Bellen zu wählen, spielten die explizit pro-europäische Haltung, das Ansehen im Ausland und die Betonung des Gemeinsamen und Verbindenden im Inland eine Rolle – und selbstverständlich auch die Verhinderung eines politischen Rechtsrucks.

Letzteres wurde, nach „Brexit“ in Großbritannien, nach der Trump-Wahl in den USA und nach dem Vormarsch rechtspopulistischer Parteien und autoritärer Herrschaftsformen in einigen europäischen Ländern weltweit registriert und als Signal der Hoffnung interpretiert.

Dass dieses von der österreichischen Bevölkerung ausging, ist ein Grund, stolz zu sein!

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Europäische Solidarität für Van der Bellen noch am Tag vor der Wahl (Foto: European Green Party).

Doch zum Ergebnis in Transdanubien, das mit seinen 230.935 Wahlberechtigten die mit Abstand zweitgrößte Stadt Österreichs wäre:

In den beiden Bezirken nördlich der Donau wählten 89.174 Menschen Van der Bellen (55,79%), das sind um 6.192 mehr als bei der aufgehobenen Stichwahl vom 22. Mai, die, nachdem es in Wien keinerlei Unregelmäßigkeiten gegeben hatte, durchaus für einen Vergleich herangezogen werden kann.

In der Donaustadt waren es  57,19%  und in  Floridsdorf  54,07%.  In Floridsdorf lag VdB diesmal schon vor der Auszählung der Wahlkarten an der Spitze, und mit einem Plus von 2,94 Prozentpunkten verzeichnete Floridsdorf nach Wieden (3,97) den zweithöchsten Zugewinn aller Wiener Bezirke.

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VdB-UnterstützerInnen in Stammersdorf während des „längsten Wahlkampfs aller Zeiten“.

Donaufeld und Umgebung war auch diesmal wieder eine der hervorstechenden Hochburgen – auf der Sprengelkarte der Stadt Wien gut erkennbar (die gelbe Farbe weist jene Wahlsprengel aus, in denen Van der Bellen vorne lag, die blaue jene wo Norbert Hofer gewann):

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Im „Kernbereich“ des Stadterweiterungsgebiets, zwischen Fultonstraße, Bessemerstraße, Siegfriedgasse, Satzingerweg, B3, Donaufelder Straße, östlicher Attemsgasse, U1-Trasse und Alter Donau – das ist die sogenannte „Leopoldauer Haide“, das Stadterweiterungsgebiet Tokiostraße und die Siedlung im Bereich des einstigen „Ziegelhäufls“ (8.720 Wahlberechtigte) – erhielt Van der Bellen 63,66% der Stimmen (+ 2,92 Prozentpunkte im Vergleich zum 22. Mai), davon 61,64% im Floridsdorfer und 65,96% im Donaustädter Teil.  Hochburg war diesmal der Wahlsprengel um den Kirschblütenpark mit 71,89% vor jenem mit der „Autofreien Mustersiedlung“ mit 69,86%.

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VdB-Hochburg:  Die Umgebung des Kirschblütenparks, östlich der Tokiostraße (Foto: G. Jordan).

In der weiteren Umgebung von Donaufeld – ungefähr dem Gebiet zwischen Neuer Donau, S-Bahn, Siemensstraße, Eipeldauer Straße, Wagramer Straße, Schrickgasse, etwa U1-Trasse, Alter Donau, Bezirksgrenze 22./21. Bezirk und Neuer Donau, mit knapp 32.000 Wahlberechtigten in 37 Wahlsprengeln – wählten fast 11.000 Menschen VdB, das sind  57,86% und damit 2,46 Prozentpunkte mehr als bei der aufgehobenen Stichwahl (damals waren es 55,40%).

Die Ergebnisse einiger Teilbereiche in diesem Gebiet:

Bruckhaufen (1.175 Wahlberechtigte):  55,53%, plus 3,44 Prozentpunkte. Der nördliche Teil der Siedlung, in dem am 22. Mai noch Norbert Hofer geführt hatte, konnte „umgedreht“ werden.

Mühlschüttel (Gebiet zwischen Freytaggasse, Schlosshofer Straße-Donaufelder Straße, Fultonstraße und Alter Donau;  4.939 Wahlberechtigte):  57,02%, plus 2,66 Prozentpunkte.

„Mengergassen-Viertel“ und Pilzgasse (zwischen Angererstraße, S-Bahn, Umgebung B3, Bessemerstraße, Donaufelder Straße, Patrizigasse und Angererstraße;  4.967 Wahlberechtigte):  55,44%, plus 2,41 Prozentpunkte. Diesmal gingen alle Sprengel an VdB, in einem war am 22. Mai noch Hofer vorne gelegen.

Östlicher Satzingerweg und Umgebung (zwischen Ichagasse, Leopoldauer Straße, Eipeldauer Straße, Bezirksgrenze zum 22. Bezirk, B3 und An der Töllerschanze;  2.668 Wahlberechtigte):  58,20%, plus 1,88 Prozentpunkte.

Im dem betrachteten Stadtteil liegt im 21. Bezirk lediglich ein Gebiet, in dem der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer führt:  die Umgebung der „Siemensäcker“ (3 Wahlsprengel mit insgesamt 2.829 Wahlberechtigten, südlich der Siemensstraße und um einen Abschnitt der Leopoldauer Straße). Dort gab es Diskussionen über eine umstrittene Umwidmung, und auch ein nahe gelegenes Flüchtlingsheim erhitzte die Gemüter. Hofer erhielt hier 52,05%, Van der Bellen kam nur auf 47,95% (wenn auch mit einem Plus von 2,82 Prozentpunkten gegenüber der ersten Stichwahl).

Im 22. Bezirk erwähnenswert ist auch noch die „Sun City“ und Umgebung, zwischen der Bezirksgrenze zu Floridsdorf, der Eipeldauer Straße, der Saikogasse und der Donaufelder Straße (3.254 Wahlberechtigte):  Dort kam Van der Bellen auf 57,19%, ein Plus von 1,62 Prozentpunkten.

Im Rudolf-Köppl-Hof, einer östlich angrenzenden Gemeindewohnanlage aus den 1960er-Jahren mit über 1.300 Wohnungen, blieb VdB diesmal knapp vorne, wobei ein Wahlsprengel „blau“ blieb und einer „gedreht“ werden konnte. Und im Donaustädter Sprengel 32, der u.a. die Anlagen der „Kagraner Spange“ und den „Johanna-Dohnal-Hof“ in der Anton-Sattler-Gasse 100 umfasst, steigerte sich Van der Bellen um 3,12 Prozentpunkte auf 62,46%.

Insgesamt gesehen lag VdB in 33 der 37 Wahlsprengel des weiteren Betrachtungsgebiets vorne – gegenüber dem Ergebnis vom 22. Mai wurden drei „umgedreht“ und kein einziger ging verloren.

Der Erfolg des unabhängigen Kandidaten Van der Bellen war, wie schon erwähnt, einer Mobilisierung über die Parteigrenzen hinaus zu verdanken – SozialdemokratInnen, Bürgerliche, Liberale, Linke, Grüne und Parteilose setzen sich für eine Alternative zu einem Rechtsruck, für ein weltoffenes Österreich und für eine Politik des Miteinander statt der Ausgrenzung ein.

Ein vor-weihnachtlicher Wunsch zum Abschluss:
Möge dieser „Geist des Miteinander“ auch nach dem 4. Dezember 2016 noch oft in der Politik zum Tragen kommen!

Das „GrünRaum Donaufeld“-Team

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4. Dezember: Wir wollen uns nicht wundern!

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VIDEO   I am from Austria

STIMMEN für Van der Bellen

UNTERSTÜTZUNGSPLATTFORM für Van der Bellen

Heinz Fischer und Irmgard Griss unterstützen Van der Bellen:   orf.at

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Liebe Österreicherinnen und Österreicher,
ich bitte Sie noch einmal um Ihre Stimme und Ihr Vertrauen. Ich verspreche Ihnen, sorgsam damit umzugehen.

Mein größtes Anliegen ist es, der Bundespräsident für alle Österreicherinnen und Österreicher zu sein. Ich werde immer nach bestem Wissen und Gewissen für das Ansehen unserer Heimat handeln.

Denn Österreich muss ein starkes Land im Herzen Europas bleiben. Und dafür braucht es jetzt vor allem Zusammenhalt, Vernunft und Mut.

Lassen Sie uns gemeinsam an einer guten Zukunft für Österreich arbeiten.

Ich bin bereit. Mehr denn je.
Danke für Ihre Unterstützung,

Ihr Alexander Van der Bellen

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(Sujets: Verein „Gemeinsam für Van der Bellen“)