Gute Nachrichten für das Stadtbild: Schutzzone Am Spitz beschlossen; Bauordnungs-Novelle stoppt Abrisse auch in Transdanubien

Zwei positive Entwicklungen im Bereich Stadtbildschutz waren in den letzten  Monaten in Wien zu verzeichnen.

1.)  Schutzzone im Zentrum Floridsdorf

Am 27. September 2018 beschloss der Wiener Gemeinderat einstimmig das Plandokument Nr. 8216 und damit die Schaffung der Ortsbild-Schutzzone rund um das Amtshaus am Floridsdorfer Spitz.
Damit wurde ein Prozess, der sich seit der ersten Antragstellung und Diskussion im Bezirk 2010/11  über den nach dem Abriss des Donaustädter Hopf-Hauses 2014  gestarteten neuerlichen Anlauf mit der 2015 verhängten Bausperre bis zur öffentlichen Auflage des Plandokuments vom 12. März bis 24. Mai 2018 (inklusive begleitender Informations-Ausstellung im Haus der Begegnung Floridsdorf am 3. Mai) und zur positiven Stellungnahme der Bezirksvertretung Floridsdorf am 13. Juni über acht Jahre hinzog, abgeschlossen.


Am 3. Mai 2018 fand im Haus der Begegnung eine Informations-Ausstellung statt.  (Fotos: Gerhard Jordan)

Gemeinderat Christoph Chorherr hielt bei der Sitzung, in der der Beschluss gefasst wurde, eine Rede, in der er auch auf die Entwicklung des Bereiches um den Spitz als repräsentatives Zentrum einging und dessen Bedeutung, die bis auf die Zeit vor der Eingemeindung nach Wien zurück geht, hervorhob. Bis jetzt waren es ja hauptsächlich gründerzeitliche Viertel im innerstädtischen Bereich gewesen, denen größere Aufmerksamkeit zu Teil wurde.


Die Häuser Am Spitz 11 (ehemalige Gemeinde-Sparkasse aus 1894/95), 12 und 13 („Sild-Haus“, errichtet 1905 vom Otto Wagner-Schüler Friedrich Dietz von Weidenberg) sowie Prager Straße 1 (v.l.n.r.) liegen nun in der Ortsbild-Schutzzone im Zentrum Floridsdorfs. (Foto: Molly Wurth)

Zwar kam leider für die Gebäude der Pferdefleischerei Schuller in der Schwaigergasse 29-31 die am 23. September 2015 vom Wiener Gemeinderat beschlossene Bausperre zu spät, aber in der nördlichen Floridsdorfer Hauptstraße wurden die teilweise auf die Zeit des Vormärz zurück gehenden Häuser nicht nur in die Schutzzone einbezogen, sondern auch deren Bauhöhe (großteils Bauklasse III mit 13,5 m) wurde reduziert (auf Bauklasse I mit 8,5 m), was Abrisse auch wirtschaftlich weniger lukrativ macht und somit der Erhaltung schützenswerter Bausubstanz dient.


Die Häuser Schwaigergasse 29 und 31, Teil des Ensembles Schwaigergasse, wurden leider kurz vor der Verhängung der Bausperre abgerissen (Fotos aus 2009).


Die Schwaigergasse 29-33 heute.


Teil der Schutzzone, auch mit Reduktion der gewidmeten Bauhöhe auf 8,5 Meter:  Floridsdorfer Hauptstraße 41 bis 45.

2.)  Bauordnungs-Novelle zum Schutz der gründerzeitlichen Bausubstanz

Am 28. Juni 2018 beschloss der Wiener Landtag mit den Stimmen von SPÖ, GRÜNEN und FPÖ eine Novelle zur Bauordnung, die einen stärkeren Schutz für gründerzeitliche Gebäude die bisher NICHT in Ortsbild-Schutzzonen lagen, vorsieht und Schutzzonen nach § 7 (1) BO auch nicht mehr auf ein „in sich geschlossenes Ganzes“ beschränkt.

Im § 60 (1) ist nun festgelegt, dass nicht nur der Abbruch von Bauwerken in Schutzzonen und Gebieten mit Bausperre bewilligungspflichtig ist, sondern auch „der Abbruch von Gebäuden, die vor dem 1.1.1945 errichtet wurden, wenn der Anzeige des Abbruchs gemäß § 62a Abs. 5a keine Bestätigung des Magistrats angeschlossen ist, dass an der Erhaltung des Bauwerkes infolge seiner Wirkung auf das örtliche Stadtbild kein öffentliches Interesse besteht“.
Spätestens 4 Wochen vor dem geplanten Beginn der Arbeiten ist vom Bauherrn der Abbruch schriftlich der Behörde anzuzeigen. Erst wenn eine Bestätigung der MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung) vorgelegt wird, dass an der Erhaltung des Bauwerkes infolge seiner Wirkung auf das örtliche Stadtbild kein öffentliches Interesse besteht, kann mit einem Abbruch begonnen werden.

Dieser wichtige und von zivilgesellschaftlichen Initiativen seit langem geforderte Schritt hatte zur Folge, dass es in den Tagen vor dem Inkrafttreten Ende Juni 2018 zu einer Häufung von Abrissen vor allem gründerzeitlicher Gebäude kam – teilweise wohl auch mit Spekulations-Absicht, um sich eine Prüfung der Erhaltungswürdigkeit der Objekte zu ersparen und nach Abrissen Platz für größere und gewinnbringende Neubauten zu schaffen. Teilweise wurden Abbrüche über Nacht sogar von Häusern begonnen, in denen noch MieterInnen wohnten.
Laut Medienberichten hat die Wiener Baupolizei in den ersten Juli-Tagen wienweit rund 70-80 Baustopp-Bescheide erlassen.

Ein Beispiel dafür ist im Donaustädter Abschnitt der Donaufelder Straße zu sehen:
Bei dem 1913 von Karl Amlacher und Hans Sauer (für einen Oberlehrer aus Stadlau) errichteten Mehrfamilienhaus in der Donaufelder Straße 193, dessen Mittelrisalit spätsecessionistischen Dekor aufweist, wurde die Demolierung von der Rückseite her begonnen. AnrainerInnen und die grüne Donaustädter Klubobfrau Heidi Sequenz verständigten die MA 37, und so konnte auch dieses Juwel vorerst gerettet werden.

Der Abriss des spätgründerzeitlichen Hauses Donaufelder Straße 193 (errichtet 1913 von Karl Amlacher und Hans Sauer) wurde im Juli 2018 von der Baupolizei gestoppt.

Was den 21. Bezirks betrifft, so wollten die Grünen wissen, bei welchen Objekten in Floridsdorf Abrisse gestoppt wurden, und brachten für die Bezirksvertretungssitzung am 12. September 2018 eine Anfrage ein.
In seiner Antwort nannte Bezirksvorsteher Papai 6 Gebäude im 21. Bezirk, bei denen die Baupolizei Anfang Juli die Einstellung eines Abbruchs verfügte.
4 dieser Objekte – auf dem Jedlersdorfer Platz 20, in der Prießnitzgasse 19, in der Rußbergstraße 60 und in der Theodor-Körner-Gasse 14 – waren zwar vor 1945 errichtet, es handelte sich jedoch nicht um Bauten aus der Gründerzeit, sondern zumeist aus den 1930er-Jahren. Daher wurden von der Behörde Bescheide ausgestellt, dass an der Erhaltung kein öffentliches Interesse besteht, und die Abrisse konnten schließlich fortgesetzt werden.

Anders war die Lage in den restlichen beiden Fällen, wo die Erhaltung der Objekte verfügt und der Abbruch gestoppt wurde. In der Anton-Störck-Gasse 83, nahe der Prager Straße, war bei einem wahrscheinlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Gebäude der historistische Fassadenschmuck bereits teilweise abgeschlagen worden, und auch im Erdgeschoß sind die Spuren der Demolierungsarbeiten zu sehen.


Abrisse verhindert:  Die Gründerzeithäuser Anton-Störck-Gasse 83 (oben) und Gerstlgasse 7 (unten) im 21. Bezirk.

In der Gerstlgasse 7 handelt es sich um ein Wohnhaus mit spätsecessionistischem Dekor, das laut Friedrich Achleitner („Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert“, Band III/3, Seite 191) im Jahr 1912 von Franz Palisek errichtet wurde. Vor allem im obersten Geschoß lässt sich der begonnene und gestoppte Abriss feststellen. Die Entscheidung der Baupolizei war in diesem Fall absolut richtig, denn das Objekt steht in einem Grätzl von Jedlesee/Neujedlersdorf, welches zu einem maßgeblichen Teil von spätgründerzeitlicher Bebauung aus den Jahren 1910 bis 1914 geprägt ist (auch das Hotel Karolinenhof gehörte zu diesem Ortsbild).

Es ist zu hoffen, dass die beiden Objekte wiederhergestellt werden, und dass es mittelfristig dem Gesetzgeber gelingt, Bedingungen zu schaffen die die Sanierung von Altbauten wirtschaftlich attraktiver machen als einen Abriss, der oft in „gesichtslose Investoren-Architektur“ und in die Zerstörung bestehender Ensembles mündet.

Bezirksrat Gerhard Jordan 

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Kirschblütenpark-Widmung: Reduktion durchgesetzt!

Die öffentliche Auflage des Plandokuments Nr. 7749E, das eine Bebauung am Rand des Kirschblütenparks, zwischen Tokiostraße und Attemsgasse, vorsieht, sorgte Ende 2017 für Unmut bei AnrainerInnen. Zwar wird mit der Umwidmung auch ein Zugang in den Park von der Donaufelder Straße her geschaffen – was sehr zu begrüßen ist! -, doch die Aufzonung einer Baufläche an der nach Osten verlängerten Nippongasse (im Bereich einer aufgelassenen Gärtnerei) von Bauklasse I auf Bauklasse VI führte zu durchaus nachvollziehbaren Protesten.

BewohnerInnen des Bezirksteils wandten sich an die Donaustädter Grünen, die Gemeinderat Christoph Chorherr auf die Problematik aufmerksam machten. Nachdem SPÖ und ÖVP am 13. Dezember 2017 in der Bezirksvertretung zunächst noch für die Bauklasse VI gestimmt hatten, gelang es schließlich doch noch, eine Reduktion durchzusetzen, und am 24. Mai 2018 beschloss der Gemeinderat für den umstrittenen Bereich die Bauklasse IV, was in etwa der umliegenden Bebauung entspricht.

Das Engagement von BürgerInnen hat sich in diesem Fall also bezahlt gemacht!


Die Baustelle wo die Verlängerung der Nippongasse entsteht, von der Donaufelder Straße (also von Norden) gesehen…

… und von Westen gesehen, Blick Richtung Attemsgasse  (Fotos: G. Jordan).

Donaufeld-Widmung beschlossen – Grünzug gesichert!

Mit dem Beschluss des Gemeinderats über das Plandokument Nr. 8130 am 15. Dezember 2017, das die Umwidmung des Stadterweiterungsgebietes westlich der Dückegasse beinhaltet, trat eines der größten Planungs-Projekte links der Donau in eine entscheidende Phase ein. Mehrere Jahre hindurch wurden Leitbilder und Konzepte diskutiert, und hunderte BürgerInnen brachten sich bei einem Beteiligungsverfahren ein.

Die nunmehrige Widmung ermöglicht vorerst den Bau von rund 1.300 Wohnungen nördlich des Drygalskiwegs.


Der Bereich zwischen An der Schanze, Dückegasse, Drygalskiweg und Grünzug wird zuerst entwickelt  (Fotos: G. Jordan).

Was aber das Entscheidende ist:  Ein rund 14 Hektar großer zentraler Grünzug zwischen Donaufelder Straße und Alter Donau wird ebenfalls gewidmet, und zwar großteils als „Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel“!
Damit geht eine der zentralen Forderungen von BürgerInneninitiativen und Grünen in Erfüllung.

Die GEMEINDERATS-DEBATTE , kurz zusammengefasst von Gerhard Jordan

Zeitpunkt:  Freitag, 15.12.2017,  ab ca. 23:30 Uhr.

ZuhörerInnen:  (fast) keine.

Wortmeldungen:  Gemeinderat Stefan Gara (NEOS), GR Christoph Chorherr (GRÜNE), GR Michael Niegl (FPÖ), GR Rüdiger Maresch (GRÜNE).

Kritik von NEOS und FPÖ:  u.a. zu wenige Schulplätze und Gesundheitsversorgung, zu dichte Bebauung, zu wenige Parkplätze, keine Beachtung des Zustandes der Alten Donau, die Straßenbahnlinie 25 kommt zu spät.

FPÖ-Sager:  Autofreie Siedlungen sind Leitbilder einer linksideologischen Hippiebewegung; der Zuzug bringt keinen Wert, er erfolgt ausschließlich ins Sozialsystem.

Chorherr/GRÜNE:   Der bereits eröffnete Schulcampus Attemsgasse deckt die Bildungs-Infrastruktur ab. Zentral ist der Grünzug, doppelt so groß wie der Stadtpark.  Das Mobilitätskonzept ist zukunftsweisend, es soll urbane Qualitäten geben, auch ein Baugruppenprojekt. Die Mitwirkung der BürgerInnen war wichtig.

Maresch/GRÜNE:   Die FPÖ war bei den Beteiligungs-Angeboten nicht anwesend. Die Förderung von Gemeinschaftsgärten ist wichtig, positive Beispiele in der Umgebung sind das Paradeisgartl“, und auch die Gärtnerei Bioschanze. Im ÖV neue Wege gehen, Services wie die Mobilitätsmappe anbieten.

Beschlussantrag von Grün-Rot:  u.a. abgestufte Höhenentwicklung zu den bestehenden Siedlungen, ein Bauplatz für ein Baugruppenprojekt, Einrichtung eines Quartiersmanagements, Berücksichtigung eines Gewässerbiotops im Grünzug, öffentliche Zugänglichkeit nicht genutzter Grünflächen des Wohnfonds Wien.
Mehrheitlich angenommen (SPÖ, GRÜNE dafür; FPÖ, ÖVP, NEOS dagegen).

Zusätzliches Grün

In einem Abänderungsantrag zum Plandokument wurde außerdem (mit rot-grüner Mehrheit) beschlossen, in einem kleinen Bereich An der Schanze, in der Nähe der Brombeerplantage, ein Strukturgebiet einzurichten, das nur gemeinsam entwickelt werden kann. Sollten sich die GrundbesitzerInnen also nicht auf eine gemeinsame Vorgangsweise einigen, so bleibt der Status Quo – ohne neue Verbauung – bestehen.

Gegenüber dem in der Öffentlichen Auflage (27. April bis 8. Juni 2017) präsentierten Entwurf des Plandokuments wird in einem Bereich, der dort mit Bauklasse III festgelegt war, nunmehr eine gärtnerisch auszugestaltende Fläche festgelegt.
Dem Beschlussantrag (Faksimile oben) folgend, wird der Wohnfonds Wien den ihm gehörenden Teil – der derzeit weder landwirtschaftlich genutzt noch in nächster Zeit für einen Wohnbau benötigt wird – öffentlich zugänglich belassen.


Diese außerhalb des neu gewidmeten Grünzugs (an dessen Ostgrenze) liegende Grünfläche, im Besitz des Wohnfonds, wird bis auf Weiteres unbebaut und öffentlich zugänglich bleiben.

Kleingartenanlage An der Schanze erhält Ganzjähriges Wohnen

Die Kleingartenanlage zwischen Drygalskiweg und An der Schanze, eine Gruppe des Vereins „Donaufelder Kleingärtner“, wird von „Ekl“ auf „Eklw“ umgewidmet, also für ganzjähriges Wohnen. Diesem Wunsch war schon im Planungsausschuss des Gemeinderats am 29. November 2017 entgegengekommen worden – was der FPÖ entgangen sein dürfte, weil sie in einem eigenen Beschlussantrag (der gegen die Stimmen von FPÖ und NEOS abgelehnt wurde) u.a. genau dies forderte.


Die Kleingartenanlage im Bereich An der Schanze erhielt eine „Eklw“-Widmung.

Abgestufte Höhenentwicklung

Gegenüber, also östlich des Weges der Kleingartenanlage, wird die unmittelbar angrenzende Bebauung mit 9,5 Meter Traufenhöhe beschränkt. Der im Beteiligungsverfahren mehrfach geäußerte Wunsch nach einer abgestuften Höhenentwicklung zu den Siedlungsgebieten hin wird auch am Drygalskiweg berücksichtigt:  Gegenüber der GESIBA-Reihenhausanlage Weinwurmweg 1 beträgt die Traufenhöhe 7,5 Meter (was einer beschränkten Bauklasse I entspricht), im östlichsten Abschnitt, gegenüber Nr. 22, also der Nordseite der „Glorit“-Wohnanlage Siebeckstraße 2a, wurde Bauklasse II festgelegt (in der öffentlichen Auflage war es noch Bauklasse III gewesen).


Gewässerbiotop und Baugruppenprojekt

Die im Beschlussantrag enthaltene Berücksichtigung eines Gewässerbiotops im nördlichen Teil des künftigen Grünzugs zur Entlastung des Nutzungsdruckes auf die Alte Donau ging auf einen Grün-Antrag zurück, der in der Bezirksvertretungssitzung Floridsdorf am 14. September 2016 mehrheitlich beschlossen wurde (übrigens gegen die Stimmen der FPÖ, der die Alte Donau angeblich am Herzen liegt).

Der Wunsch nach Baugruppenprojekten kam aus der Bevölkerung und wird von zahlreichen interessierten DonaufelderInnen geteilt, es gab dazu bereits am 20. Februar 2015 eine gut besuchte Informationsveranstaltung in der „Autofreien Mustersiedlung“.
Mehr Infos unter  http://baugruppen-donaufeld.at/ .


Schul-Standorte

In der Diskussion im Gemeinderat wurde auch die mangelnde Schul-Versorgung des Gebietes kritisiert. Doch die Widmung erfolgte bewusst erst nach der Fertigstellung des von „querkraft architekten“ konzipierten Bildungscampus Attemsgasse 22, der mit Beginn des Schuljahres 2017/18 seinen Betrieb aufnahm. Er deckt die Versorgung des östlichen Teiles des Stadtentwicklungsgebietes ab. Im Norden – Donaufelder Straße 77 – gibt es bereits seit 2013 den Campus Donaufeld.  Ein weiterer Bildungscampus ist mittelfristig im sogenannten „Ereignisband“ des Stadterweiterungsgebietes vorgesehen, und zwar westlich des Grünzugs (in jenem Gebiet, das als nächster Schritt in den kommenden Jahren umgewidmet werden soll).


Der Bildungscampus Attemsgasse wurde im September 2017 eröffnet.

Beteiligung

Viele der nunmehrigen Verbesserungen wurden im Rahmen des mehrjährigen Beteiligungsprozesses von aktiven BürgerInnen vorgeschlagen und führten zur Erarbeitung eines Mobilitäts- und eines Freiraumkonzeptes, sowie zur Sammlung der Ideen in der „Charta Donaufeld“.

 

 

Bilanz des Donaufeld-Beteiligungsprozesses

Am 16. Dezember 2017 fand beim „Info-Container“ Ecke Dückegasse/An der Schanze die Abschluss-Veranstaltung eines seit Herbst 2013 laufenden intensiven Beteiligungs-Verfahrens in Form einer „Finissage“ statt. Das Team des LandschaftsplanerInnen-Büros „stadtland“ verabschiedete sich bei den interessierten DonaufelderInnen, die sie in den letzten Jahren mit Ideen, Engagement und Kritik begleitet hatten.


Vorweihnachtliche „Finissage“ am 16. Dezember 2017:  Die letzte Veranstaltung im „Info-Container“ an der Dückegasse  (Foto: G. Jordan).

Auf verschiedenste Weise wurden Themen angesprochen und diskutiert – von Verkehr und Wohnen bis zu Zusammenleben und Umweltschutz. Dabei wurden durchaus auch kontroverse Fragen wie jene der Baudichte oder der Sicherstellung öffentlicher Grün- und Freiräume angesprochen.

Am 18. Oktober 2017 beispielsweise wurde über das in Deutschland entstandene Instrument der „Internationalen Bauausstellung“ (IBA), das nun auch in Österreich – u.a. mit einem Projektgebiet im Donaufeld – zur Anwendung kommen soll, informiert.

Univ.-Prof. DI Rudolf Scheuvens, Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien, präsentierte „best practices“ aus dem Ausland, von historischen Beispielen (Werkbundsiedlung Weißenhof in Stuttgart) bis zu aktuellen wie dem  „Energiebunker“  im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, wo in den Jahren 2010-13 im Rahmen einer IBA ein Flakbunker aus dem Zweiten Weltkrieg zu einem regenerativen Kraftwerk umgebaut wurde.

DI Kurt Hofstetter, der stellvertretende Leiter des Teams der „IBA_Wien 2022“, referierte über Beispiele des sozialen Wohnbaus in Wien, erwähnte die Herausforderungen (z.B. Wachstum der Stadt und steigende Grundstückspreise), stellte die Struktur der IBA und den Zeitplan (2020 eine Zwischenpräsentation, 2022 Präsentation der Ergebnisse) vor. Es soll nicht nur um die Errichtung von Wohnungen gehen, sondern vor allem auch um soziale Qualitäten (Leistbarkeit, Gemeinwesenarbeit, Beteiligung, Schulprojekte, Angebote für Junge und Alte, etc.) und um gesellschaftliche Innovation.


Prof. Rudolf Scheuvens (oben) und DI Kurt Hofstetter (unten) bei der IBA-Informationsveranstaltung am 18. Oktober 2017  (Fotos: G. Jordan).

Die Bilanz des Beteiligungsprozesses kann sich sehen lassen:

Insgesamt hatten mehrere Dutzend Feldvorlesungen, Info-Veranstaltungen, Runde Tische und Workshops, ja sogar Grätzlspaziergänge (z.B. „Essbares Donaufeld“  am 20. September 2015), stattgefunden.


Exkursion „Essbares Donaufeld“ am 20. September 2015:  Besuch bei Biobauer Florian Kothny (Mitte) von der Gärtnerei „Bioschanze“, An der Schanze 17 (Foto: G. Jordan).

Engagierte BürgerInnen, PolitikerInnen, akademische und beamtete ExpertInnen, GrundeigentümerInnen, Wohnungssuchende und viele andere nützten die Möglichkeit, sich einzubringen und sich mit Andersdenkenden auszutauschen.
Außer in den Ferienzeiten stand auch an einem Nachmittag in der Woche eine Auskunftsperson vor Ort für Fragen zur Verfügung.

Der Weg zur „Charta Donaufeld“

Bezeichnend ist allerdings, dass von jenen rechten Parteien, die in der Bezirksvertretung (am 14. Juni 2017) und im Gemeinderat (am 15. Dezember 2017) gegen die Donaufeld-Widmung – Plandokument Nr. 8130 – gestimmt haben, kaum jemand bei den Veranstaltungen zu sehen war.

Nur so ist es erklärbar, dass von dieser Seite z.B. ein Mobilitätskonzept gefordert wurde, das es längst gab und das sogar mehrfach vorgestellt und öffentlich mit Interessierten diskutiert wurde (z.B. am 13. Dezember 2016 im Haus der Begegnung Floridsdorf), oder dass die fehlende Prüfung der Auswirkungen des Stadtentwicklungsgebiets auf die Alte Donau beklagt wurde, obwohl am 3. Juni 2015 genau zu diesem Thema eine Veranstaltung und Diskussion mit dem Input eines Fachexperten der MA 45 stattgefunden hatte.


DI Dr. Thomas Ofenböck (MA 45) bei der Veranstaltung zum Thema „Alte Donau“ am 3. Juni 2015  (Foto: Anna Karall).

Am Ende des Prozesses steht eine Sammlung der Ideen und Anregungen, die zu einer  „Charta Donaufeld“  zusammengefasst und im November 2017 in Form einer Ausstellung präsentiert wurde.


Tafel der „Charta Donaufeld“-Ausstellung  am 11. November 2017  (Foto: G. Jordan).

Ab 2018 wird ein Quartiersmanagement, das sich aus MitarbeiterInnen der Gebietsbetreuung GB*9/17/18 und der „Caritas Stadtteilarbeit“ gebildet hat, den Prozess weiterführen und hoffentlich auf den Ergebnissen und Erfahrungen aufbauen.

An dieser Stelle ein DANKE für das Engagement, die Geduld und die positive Einstellung des „stadtland“-Teams!


Das Team von „stadtland“, v.l.n.r.:  Christina Kirchmair, Herbert Bork und Philip Krassnitzer  (Foto: G. Jordan).

Wem gehört der Kirschblütenpark?

Kommentar von Bezirksrätin Barbara Boll, Planungssprecherin der Grünen Donaustadt

Es ist schon ein „Klassiker“: ein Bauwerber kauft ein Grundstück, lobbyiert bei der Stadt Wien um eine kräftige Erhöhung der Bauklasse, kriegt diese bewilligt, streicht saftige Gewinne ein und zeigt sich bei der Allgemeinheit erkenntlich, indem er sich an der Errichtung eines Spielplatzes beteiligt oder einen Durchgang baut.
S
o auch beim Kirschblütenpark, nur diesmal besonders unverschämt.

Zwar wird im vorliegenden Plandokument Nr. 7749E überwiegend moderat erhöht – nämlich von Bauklasse III auf die in der Umgebung des Parks großteils verwendete Bauklasse IV -, aber just jenes Baufeld an der verlängerten Nippongasse, für das bisher Bauklasse I galt, soll nun eine Bauklasse VI erhalten – also eine Verdreifachung der Gebäudehöhe!


Ausschnitt aus dem Plandokument Nr. 7749E, Entwurf 2 (öffentliche Auflage, 2017).

Die Immobilien-Firma wirbt schon mit der Lage am Park und dem unverbaubaren Blick ins Grüne. Zahlen wird sie dafür aber genau nichts, denn der Park wird von der Stadt finanziert und instand gehalten. Die Allgemeinheit stellt also finanzielle Mittel zur Verfügung, der Profit bleibt aber beim Bauträger. Natürlich abzüglich der großzügig gewährten Durchwegung des Parks.

Wir Grünen sagen da:  NEIN DANKE, und haben deswegen sowohl unseren Planungssprecher im Rathaus, Christoph Chorherr, eingeschaltet als auch in der Bezirksvertretung dagegen gestimmt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Umwidmung bei der endgültigen Beschlussfassung im Gemeinderat verträglicher gestaltet wird, denn der Bezirk hat dem Vorschlag mit den Stimmen der „Betonier-Fraktionen“ SPÖ und ÖVP zugestimmt.

 

Kirschblütenpark – die „letzte Etappe“
HINTERGRUND-INFOS

Vom 2. November bis 14. Dezember 2017 fand die Öffentliche Auflage des Plandokuments Nr. 7749E statt. Mit diesem Entwurf soll die Bebauung um den Kirschblütenpark, für dessen Erweiterung sich die Donaustädter Grünen jahrelang aktiv eingesetzt haben, „arrondiert“ werden.
Ursprünglich war der zwischen der Tokiostraße und Attemsgasse gelegene Park viel kleiner, 2014/15 wurde er auf nunmehr rund 2 Hektar erweitert.

Unmittelbar nördlich an den Park angrenzend, in der Donaufelder Straße 164, befand sich die seit 1898 hier ansässige Gemüsegärtnerei Holzhacker (zuletzt auf Kräuter spezialisiert), die 2016 nach Essling übersiedelt ist. Die Glashäuser werden gerade abgebrochen und sollen teilweise durch Wohnbauten ersetzt werden.


Die Glashäuser der Gärtnerei am Rande des Kirschblütenparks – oben im April 2015, unten im Dezember 2017  (Fotos: G. Jordan).


Die bisher von Norden nicht gegebene öffentliche Zugänglichkeit zum Park wird künftig von der Donaufelder Straße her an zwei Stellen möglich sein – bei den Ordnungsnummern 164 und 170.


Der Eingang des ehemaligen Gärtnereibetriebs in der Donaufelder Straße 164, künftig Durchgang zum Park. Rechts im Hintergrund Wohnanlagen in Bauklasse IV (Tokiostraße 10 bis 14).

Am 13. Dezember 2017 beschloss die Bezirksvertretung Donaustadt mehrheitlich – mit den Stimmen der SPÖ und ÖVP, gegen FPÖ, GRÜNE und NEOS -, KEINE Stellungnahme zum Entwurf des Plandokuments Nr. 7749E abzugeben, was bedeutet, dass auch die in einem Teilbereich vorgesehene Erhöhung von Bauklasse I (bis Traufenhöhe 9 Meter) auf Bauklasse VI (26-35 Meter) vom Bezirk akzeptiert wird.
Die endgültige Beschlussfassung erfolgt jedoch im Wiener Gemeinderat, der auch Stellungnahmen aus der Bevölkerung, die im Zuge der Öffentlichen Auflage abgegeben wurden, berücksichtigen kann.


Das derzeit höchste Gebäude in der Umgebung ist Attemsgasse 45/Stiege 2, ein Wohnblock der „wvg“ in Bauklasse V, errichtet 2007-2009 (Blick von Westen).

Kündigung von Kleingärten am Satzingerweg angekündigt

KleingärtnerInnen am Satzingerweg bangen um ihre schönen Erholungsoasen. Wohnbaustadtrat Ludwig kündigt ihren Rauswurf an.
Von Bezirksrat Heinz Berger

Im Frühjahr 2017 wurden die Grundstücke der Kleingartensiedlung zwischen Satzingerweg, Siegfriedgasse, Karl-Nieschlag-Gasse und Karl-Humenberger-Gasse neu parzelliert. Leider haben die meisten NutzerInnen nur Prekariatsvereinbarungen mit der Stadt Wien, die jederzeit kündbar sind. Bei einer Parzelle ist schon im Grundbuch die Anmerkung  „Änderung in Vorbereitung“ eingetragen und ein Grundstück gehört bereits seit 2015 einer Immobiliengesellschaft. Derzeit hat das Gebiet aber noch eine Widmung als Gartensiedlungsgebiet.

Auf eine Anfrage der Grünen in der Bezirksvertretungssitzung am 13. September 2017 antwortete Wohnbaustadtrat Michael Ludwig dahin gehend, dass von der Stadt Wien „die Baureifgestaltung der städtischen Bereiche in Angriff genommen“ wurde. Andererseits stellte er aber auch fest, die „MA 69 – Immobilienmanagement beabsichtigt zurzeit keine Umwidmung zu beantragen„.

In diesem Gartensiedlungsgebiet gibt es sehr schöne Gärten, die nicht nur für die NutzerInnen, sondern auch für die AnrainerInnen und das lokale Mikroklima ein echter Gewinn sind.


Kleingärten beim Satzingerweg, nördlich der Bombardier-Gründe  (Foto: Heinz Berger).

Da in der unmittelbaren Umgebung ohnehin schon sehr intensiv gebaut wurde und wird, sollten diese wertvollen Grünflächen nicht ohne öffentliche Diskussion eliminiert werden. Es wäre ewig schade, wenn auch diese Kleingärten Wohnbauten weichen müssten, aber noch viel unverständlicher ist es, eine Baureifgestaltung vorzunehmen, wenn die Flächen gar nicht umgewidmet werden sollen. Warum wirft man dann die derzeitigen NutzerInnen überhaupt hinaus?

Man darf gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht!  Wir Grüne stehen jedenfalls auch nach der Wahl nicht für eine Gefälligkeitswidmung für Immobilieninvestoren zur Verfügung, sondern hoffen mit den KleingärtnerInnen auf den Erhalt des Gartensiedlungsgebietes.

 

Donaufeld-Widmung: Heftige Diskussion über Bezirks-Stellungnahme

Am 14. Juni 2017 befasste sich die Bezirksvertretung Floridsdorf mit der Stellungnahme des Bezirks zum  Plandokument Nr. 8130,  das den östlichen Teil des Stadterweiterungsgebiets Donaufeld umfasst.

Es gab eine heftige und kontroverse Diskussion, das Abstimmungverhalten war jedoch leider zum Teil taktisch motiviert.


Die Floridsdorfer Bezirksvertretung diskutierte die Widmung für den ersten Teil des Stadterweiterungsgebiets Donaufeld.

Eine Stellungnahme, die Resultat von Vorberatungen im Bezirks-Bauausschuss am 30. Mai und am 14. Juni, also vor der Bezirksvertretungssitzung, war, und mehrere konkrete Punkte enthielt, die auch auf Verbesserungen der urbanen Qualität (und sogar auf eine teilweise Vergrößerung des zentralen Grünzugs) hinausliefen, wurde von den Oppositionsparteien mit einem Gegenantrag – der eine insgesamt wesentlich „dünnere“ Stellungnahme beinhaltete – verhindert. Da der von der FPÖ eingebrachte Antrag ohne Vorankündigung erst in der Sitzung selbst (!) gestellt und verteilt wurde, gab es nicht einmal die Möglichkeit, ihn ausführlich zu diskutieren. Auch bei den zahlreichen Veranstaltungen des Beteiligungsverfahrens zum Leitbild Donaufeld wurde die Gelegenheit, sich zu informieren und Ideen einzubringen, von den rechten Parteien selten bis kaum wahrgenommen.


Der Bereich westlich der Dückegasse ist Gegenstand von Plandokument Nr. 8130.

Die Abstimmung endete mit dem denkbar knappen Ergebnis von 29:28 Stimmen. Für den Gegenantrag stimmten 22 FPÖ-, 3 WIFF-, 2 ÖVP- und 2 NEOS-BezirksrätInnen, dagegen 23 SPÖ- und 4 GRÜNE-MandatarInnen sowie ein fraktionsloser Bezirksrat.  Dadurch konnte über den Vorschlag des Bauausschusses und über einen Zusatzantrag von GRÜNE-Bezirksrätin Gabriele Tupy auf Abhaltung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nicht mehr abgestimmt werden.
Zwar ist eine solche im konkreten Fall nicht zwingend vorgeschrieben, auf freiwilliger Basis könnte aber z.B. der Projektwerber (also der Wohnfonds als Grundbesitzer) einen Feststellungsbescheid beantragen.
Die weitere Entscheidung über die Flächenwidmung und die Stellungnahme liegt nunmehr beim Gemeinderat.

Ein Kurzbericht über die Debatte in der Bezirksvertretung ist auf der  Website der Grünen Floridsdorf  zu finden.
Die Vorschläge aus der ersten Phase des Beteiligungsverfahrens wurden 2016 in einem sehr informativen  Bericht  veröffentlicht.
Eine Stellungnahme zum Plandokument hat auch die  Initiative Donaufeld  abgegeben.

Die beiden in der Bezirksvertretung behandelten Stellungnahmen vom 14. Juni 2017 im Wortlaut:

 

 

Frühjahr 2017: Es tut sich was in Donaufeld

Grüne „Radrettung“

Alle Jahre wieder freuen sich RadlerInnen auf die „Grüne Radrettung“ – ein  Gratis-Fahrradcheck, der von den Wiener Grünen an zahlreichen Plätzen der Stadt von Frühjahr bis Herbst angeboten wird. Auch der 21. Bezirk ist stets dabei.  Am 29. April waren die FahrradmechanikerInnen beim „Campus Donaufeld“ in der Donaufelder Straße 73 im Einsatz und hatten alle Hände voll zu tun.


Alle Hände voll zu tun für die „Radrettung“  (Fotos: Grüne Floridsdorf).


Besuch in der „Autofreien Mustersiedlung“

In der „Autofreien Mustersiedlung“, Nordmanngasse 25-27, haben wieder die an einem Samstag im Monat abgehaltenen  Ab Hof-Märkte  begonnen. Ende April besuchte eine Gruppe von Abgeordneten aus der Region Stuttgart, die sich Wohnprojekte in Wien (u.a. die Seestadt Aspern) ansah, die AFS und wurde von der engagierten Bewohnerin Gerda Daniel durch die Anlage geführt – vom Keller bis zum Dach. 20 Jahre nach der Grundsteinlegung ist das internationale Interesse an diesem Projekt immer noch ungebrochen.


Ausstellung über geplante Umwidmung

Der Entwurf der  neuen Flächenwidmung  für den Bereich westlich der Dückegasse – also die erste Phase des Stadtentwicklungsgebiets Donaufeld, im östlichen Teil der Leopoldauer Haide, ging am 27. April 2017 in die öffentliche Auflage, die bis 8. Juni dauert. In dieser Zeit können alle Interessierten ihre Stellungnahmen abgeben, auch online.


Am 4. und 5. Mai wurde am „Infopoint“ des Beteiligungsverfahrens, Ecke An der Schanze/Dückegasse, eine Ausstellung mit den Plänen gezeigt, die an diesen beiden Tagen von über 200 Interessierten besucht wurde. Auch ExpertInnen der Magistratsabteilung 21 standen für Auskünfte zur Verfügung.

 

Grätzl-Rundgang Mühlschüttel

Ein bezirksgeschichtlicher Grätzlrundgang mit Gerhard Jordan durch den Mühlschüttel, veranstaltet vom  Bildungszentrum Floridsdorf  am 25. März, musste diesmal wegen des großen Interesses am 22. April wiederholt werden.


Die insgesamt rund 50 TeilnehmerInnen wurden über die Entstehung und Entwicklung des heutigen Bezirksteils informiert, durch den bis vor rund 180 Jahren noch ein kleiner Donauarm floss (dessen Verlauf am Freiligrathplatz teilweise noch im Gelände erkennbar ist), erfuhren Details über interessante Bauwerke und entdeckten einige der leider immer weniger werdenden Spuren des „alten Mühlschüttels“.