„Wald-Feeling“ in Donaufeld

Am 4. April 2019 eröffnete die auf dem Mühlschüttel wohnhafte Malerin Roswitha Kandler ihre Ausstellung „Der Globale Wald“ in dem von ihr gemieteten Atelier in der „Autofreien Mustersiedlung“ (auf dem „versunkenen Platz“ im Innenhof Nordmanngasse 25-27).

Die Künstlerin, die lange am Fuße des Wienerwalds in Klosterneuburg gelebt hat und beruflich im medizinischen Bereich tätig war (Geriatrie, physikalische Therapie, Komplementärmedizin) begann 1992 zu malen. Die positiven Reaktionen ihrer Umwelt auf die ersten Werke motivierten sie jedoch so, dass sie eine einschlägige Ausbildung nachholte und auch ein Studium der Kunstgeschichte.

Bäume wurden bald das zentrale Objekt der Wahrnehmung, und Roswitha ließ sie auf sich wirken, um die Farbfrequenz, die Schwingungen, die „Seele der Bäume“ zu spüren und auf großformatigen Gemälden festzuhalten.

Die herabhängenden Leinwände im Atelier und im Gemeinschaftsraum der Autofreien Siedlung vermittelten schon beim Betreten der Räume ein wenig das Gefühl, in einen Wald einzudringen.


BesucherInnen im „Globalen Wald“ von Roswitha Kandler (Fotos: Stephan Fickl, Gerhard Jordan).

Roswitha Kandler hat neben Europa die USA, Australien, Neuseeland, Indien und Südafrika bereist und nach besonders auf sie wirkenden Bäumen gesucht, diese auch gefunden und gemalt – so entstand ihr „Globaler Wald“.


Die Künstlerin Roswitha Kandler (rechts) mit den Eröffnungs-RednerInnen Birgit Kainz, Gerhard Jordan und Peter Kainz (v.l.).

Bei den Eröffnungsreden sprach Grün-Bezirksrat Gerhard Jordan über das bedrohliche jährliche Verschwinden von Wäldern mit einer Fläche die größer ist als Großbritannien und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die „Fridays for Future“-Kundgebungen, an denen sich weltweit Hunderttausende Jugendliche beteiligen, zu einem Ansteigen des Umweltbewusstseins führen, wie dies vor 35 bis 40 Jahren auch die Anti-AKW- und die Hainburg-Bewegung bewirkt hatten.

Das Künstlerpaar Birgit und Peter Kainz sprach über den Werdegang ihrer guten Freundin Roswitha, über ihre Art zu malen und über ihr im wahrsten Sinn des Wortes (Baum-Umarmungen!) „einnehmendes Wesen“.


Birgit und Peter Kainz bei ihrer „Laudatio“ auf die Malerin.

Besuche im Atelier in der Autofreien Siedlung können auf Wunsch vereinbart werden, Tel. 0680/237 48 68.


Das Atelier auf dem „versunkenen Platz“ im Hof der „Autofreien Mustersiedlung“ Nordmanngasse 25-27.

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